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Havelland Problem begutachten, Lösung erarbeiten
Lokales Havelland Problem begutachten, Lösung erarbeiten
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00:31 08.11.2015
Auch eine Variante um Wanderern den Weg zu weisen. Ein alte Wegmarke zeigt an, wo es nach Altenklitsche und Kleinwulkow geht. Quelle: Foto: Norbert Stein
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Milow

Zu Fuß statt mit dem Rad machten sich Gemeindevertreter und Mitglieder des Tourismusausschusses Milower Land Mitte September auf zur dritten „Kümmer-Dich-Tour“. Ihr Ziel waren dieses Mal die Berge von Milow, Vieritz und Bützer. In dem Waldgebiet wurden neue Wege angelegt. Gedacht sind diese in erster Linie für Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr im Falle eines Brands, genutzt werden sie aber besonders gern von Radfahrern, Wanderern und Nordic Walking Gruppen. „Die Wege sind in einem sehr guten Zustand“, berichtete Felix Menzel, Bürgermeister der Großgemeinde in der Sitzung des Tourismusausschusses am Mittwochabend.

Anders sieht es aber mit den Wegweisern aus. Diese standen bei der „Kümmer-Dich-Tour“ im Fokus, denn die Gemeinde will in naher Zukunft „Wanderwegenester“ ausweisen. Gemeint sind besonders einladende Rundwege oder Wege durch Wald, Wiesen und Flur zu einem lohnenden Ziel. Die bestehenden Schilder aus Holz sind inzwischen größtenteils so stark verwittert, dass sie nicht mehr lesbar sind und nun entfernt werden. In Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband soll überlegt werden, wie die Beschilderung künftig aussehen könnte.

Die Ausschussmitglieder einigten sich am Mittwoch darauf, lieber wenige, besonders reizvolle Wege zu kennzeichnen, die von Bedeutung sind und touristisch überregional vermarktet werden können. „Es sollten so wenige Wege wie möglich sein. Achtet auf die Qualität“, mahnte Wolfgang Gräfe, Ortsvorsteher in Zollchow. Die Verwaltung wartet nun auf Vorschläge aus den Ortsteilen. Derweil hat Felix Menzel schon eine Idee für die Art der Markierung. Er hält farbliche Kennzeichnungen an Bäumen für eine geeignete Lösung, überlässt den Touristikern aber die Entscheidung.

Ein altbekanntes Problem wurde ebenfalls im Rahmen der Tour besichtigt. Der Tisch und die zwei Bänke, die auf dem Milower Berg stehen, wurden zum wiederholten Mal aus der Verankerung gerissen und liegen nun am Fuße des Berges. Der Gemeinde wird nichts anderes übrig bleiben, als die Sitzgelegenheit wieder zu befestigen und zu hoffen, dass die Randalierer endlich kapieren, wie dumm ihr Verhalten ist. Auch die Brücke über die Stremme wurde im Rahmen der Tour begutachtet. „Sie ist nach den Reparaturarbeiten in einem wesentlich besseren Zustand“, so Menzel.

Einmal im Jahr findet die „Kümmer-Dich-Tour“ statt, dabei wird stets ein anderer Schwerpunkt gesetzt. Ziel ist es, vorhandene Problembereiche in den einzelnen Orten zu begutachten, um anschließend Maßnahmen einzuleiten. „Es ist gut, wenn man Konzepte schreibt, aber besser ist es, wenn man sich vorher anschaut, worüber man zu entscheiden hat“, machte Felix Menzel deutlich. Die Idee zur „Kümmer-Dich-Tour“ hatte Holger Schiebold, der den Ausschuss für Tourismus, Sicherheit und Ordnung leitet.

Von Christin Schmidt

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