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Havelland Projekt „Westbrandenburg“ soll weiter laufen
Lokales Havelland Projekt „Westbrandenburg“ soll weiter laufen
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19:10 02.06.2016
Der gemeinsame Berufemarkt für Jugendliche ist ein Vorzeigeprojekt der Wirtschaftsregion Westbrandenburg. Quelle: foto: Christine Lummert
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Premnitz

In Premnitz werden jetzt die Weichen gestellt, damit das Projekt „Wirtschaftsregion Westbrandenburg“ neu Fahrt aufnehmen kann. Gemeint ist ein gemeinsames auf die Wirtschaft orientiertes Schaffen der Städte Brandenburg/H., Rathenow und Premnitz, die ja nicht weit entfernt voneinander im Westen des Landes Brandenburg liegen. Dieser soll mehr als eine Region begriffen werden – so lautet der Plan. Den Anstoß dafür gab die Buga 2015 in der Havelregion, bei deren jahrelanger Vorbereitung und Ausrichtung die drei genannten Städte so gut miteinander kooperierten, dass sie etwas davon weiterführen wollten.

Unterstützt vom Landkreis Havelland, hatten die drei Städte bereits im Jahr 2011 erste Pläne für das Projekt „Entwicklung und Stärkung einer gemeinsamen Wirtschaftsregion Westbrandenburg“ geschmiedet. Die Städte Rathenow und Premnitz trieben es voran, um vom Status des Regionalen Wachstumskerns zu profitieren, zu dem das Land die Stadt Brandenburg/H. 2006 erklärt hatte. Schließlich gab es für das Projekt eine 80-prozentige Förderung über drei Jahre aus dem Programm „Verbesserung der regionalen Infrastruktur“. Die Umsetzung begann im Dezember 2012 und endete fristgerecht Ende November 2015. Weil also die Förderung ausgelaufen ist, soll das Projekt nun wieder in Schwung gebracht werden.

Die Stadt Brandenburg/H. hat bereits beim Land einen Antrag auf weitere Förderung gestellt. Weil Premnitz – so wie Rathenow und Brandenburg/H. auch – dazu einen finanziellen Eigenanteil beisteuern muss, hat die Verwaltung eine Vorlage für die Stadtverordneten erarbeitet, um sie zu informieren. Während der letzten Umsetzungsphase seien „diverse Erfolge erzielt“ worden, steht es darin zu lesen. Der gemeinsame Berufemarkt für Jugendliche wird zuerst genannt. Unter anderem seien auch nutzbare Softwarelösungen für Fachkräfte, Unternehmen, Institutionen und potenzielle Investoren entwickelt worden: ein Fachkräfteportal, ein Azubi-Web und ein Gewerbeflächenportal. Die Region Westbrandenburg sei außerdem durch unterschiedliche Instrumente über diverse Medien vermarktet worden: Newsletter, Inserate und das Regionalmagazin P9. Schwerpunkte seien Kooperationsmanagement, Fachkräftesicherung, Regionalmarketing sowie Gewerbe- und Industrieflächenmanagement. Das bisherige Wirtschaftsentwicklungskonzept (WEK) für Westbrandenburg wollen die drei Partnerstädte nun fortschreiben.

Die Infrastruktur- und Projektentwicklungsgesellschaft (ipg) arbeitet bereits daran und soll es bis Ende Juni fertig haben. Eine nahtlose Fortführung nach dem Projektende am 30. November 2015 war nicht möglich, weil das Land seine neue Förderrichtlinie dazu erst Anfang November 2015 veröffentlicht hatte. Als neuer Maßnahmezeitraum ist 1. Juli 2017 bis 30. Juni 2020 ins Auge gefasst. Künftig soll die Förderung nur noch bei maximal 70 Prozent liegen. Bei dem insgesamt geplanten Finanzumfang von 562 500 Euro würde sich für Premnitz ein Eigenanteil von 42 000 Euro ergeben. Weil der Landkreis zugesagt hat, die Hälfte davon zu übernehmen, blieben für die Stadt 21 000 Euro. Bezogen auf einen Zeitraum von drei Jahren, sagt Bürgermeister Roy Wallenta (parteilos), sei das eine „sehr überschaubare Größenordnung“.

Von Bernd Geske

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