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Puppen aus Ton und Pappmaché gebaut

Künstlersymposium Rathenow Puppen aus Ton und Pappmaché gebaut

Das alljährliche Sommer-Symposium des Karl-Mertens-Kunstvereins Rathenow in dieser Woche war dem Projekt „Puppen-Theater-Werkstatt der Kulturen“ gewidmet. Vereinsmitglieder haben zusammen mit Flüchtlingskindern 17 Puppenköpfe aus Ton sowie zwölf größere Köpfe und Masken aus Pappmaché hergestellt, die beim Theaterstück verwendet werden sollen.

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Die Mitglieder des Karl-Mertens-Kunstvereins haben Köpfe, Masken und andere Elemente aus Pappmaché gebaut.

Quelle: Bernd Geske

Rathenow. Der Karl-Mertens-Kunstverein Rathenow hat am Freitag sein alljährliches Sommer-Symposium abgeschlossen. Im Unterschied zu früheren Jahren ist es einem genau bestimmten Projekt gewidmet worden. Es heißt „Puppen-Theater-Werkstatt der Kulturen“, dabei sollen Flüchtlinge und Einheimsche gemeinsam ein Puppentheaterstück vorbereiten und am Ende auch aufführen. Im Rahmen des Symposiums sollten mit kreativer Herangehensweise Puppen, Kleider und Kulissen für das Stück hergestellt werden. 14 Flüchtlingskinder haben daran teilgenommen.

Wie Anette Mertens berichtet, haben die Kinder im Laufe der Woche insgesamt 17 Puppenköpfe aus Ton hergestellt. Unter ihrer Anleitung formten sie aus Ton auch einige Hände und Fäuste, die zusammen mit den Köpfen später in Puppenkleider eingenäht werden sollen. Es gebe noch einige Nacharbeit, die Tonelemente müssten nun gebrannt, glasiert, bemalt und ein zweites Mal gebrannt werden, sagt Anette Mertens. Das werde sie übernehmen. Es gehört von Anfang an zum Plan, dass neben den Handpuppen, für die im September noch eine Puppenbühne gebaut wird, auch eine Reihe von größeren Puppen vor der Bühne agieren soll. Sie sind im Rahmen des Symposiums aus Drahtgeflecht und Pappmaché allein von den Mitgliedern des Karl-Mertens-Kunstvereins hergestellt worden, weil diese Arbeiten für die Kinder noch zu kompliziert gewesen wären. Geschaffen wurden dabei zwölf Objekte: Masken, Fabelwesen und ein Paar Flügel. „In dieser Woche ist viel Schönes entstanden“, resümiert Anette Mertens, „die Teilnehmer des Symposiums sollten ihrer Fantasie freien Lauf lassen können.“ Man werde später sehen, wie sich die Figuren in die Handlung integrieren lassen. Entgegen den Erwartungen sei das Bemalen von Kulissen kaum vorangekommen.

Beim Bündnis für Familie führen die Flüchtlingskinder die Arbeiten jetzt weiter. In den Herbstferien sollen beim Theater Zeitlos die Proben für das Stück beginnen. Dann gibt es auch einen Tanz-Workshop für einige Akteure, den Katrin Fritze leitet. Die Verantwortlichen suchen noch einheimische Jugendliche, die mitmachen möchten.

info Kontakt: Bündnis für Familie Westhavelland, Tel. 03385/ 51 91 811.

Von Bernd Geske

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