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Qualitätssiegel für altersgerechtes Mehrfamilienhaus

Ketzin/Havel Qualitätssiegel für altersgerechtes Mehrfamilienhaus

Die Ketziner Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft (GWV) hat für den im Vorjahr fertig gewordenen moderben Wohnkomplex mit 20 Einheiten in der Feldstraße das Qualitätssiegel „Gewohnt gut – fit für die Zukunft“ des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) erhalten.

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GWV-Chef Heinz Kreutzer (Mitte) mit der Qualitätsurkunde.

Quelle: Jens Wegener

Ketzin/Havel. Fast genau ein Jahr ist es her, als im April 2016 die ersten Mieter in das generationengerechte Mehrfamiliengebäude in der Ketziner Feldstraße eingezogen sind. Heute sind die 20 Wohnungen längst belegt, es gab noch weit mehr Anfragen Interessenten.

Allein das zeigt, dass die Ketziner Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft (GWV) nicht ganz falsch gelegen hat mit der Entscheidung, an der Stelle des ehemaligen Roten Schlosses einen modernen Wohnkomplex zu errichten. Am Mittwoch ist besagter Neubau zudem mit dem Qualitätssiegel „Gewohnt gut – fit für die Zukunft“ des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) versehen worden. Das wird sechsmal jährlich vergeben und steht unter der Schirmherrschaft von Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider.

Zuvor hatte eine Jury den Neubau im Zentrum der Havelstadt Ketzin genau unter die Lupe genommen: „Die GWV hat sich mit ihrem Projekt vor allem auf den Bau von Zweiraum-Wohnungen konzentriert. Das macht die Wohnungsgrößen für alle Generationen interessant und trägt dazu bei, Ketzins Wohnungsbestand zukunftsfest zu machen“, sagte Maren Kern vom BBU-Vorstand. Sie lobte „die gute Anbindung, die liebevolle Gestaltung des Wohnumfelds und die Möglichkeit, dass die Mieter in der großen Gemeinschaftsküche und im Außengelände gemeinsame Aktionen starten können.“ Das schaffe Verbundenheit und sei für junge Familien und ältere Menschen gleichermaßen attraktiv.“

Entstanden sind in dem Neubau 20 modern ausgestattete, generationengerechte Wohnungen auf drei Etagen, dazu ein Keller, der Gemeinschafts- und Abstellräumen Platz bietet. Alle Ebenen sind vollständig mit einem Aufzug zu erreichen. In der Außenanlage gibt es neben Bäumen und viel Rasen auch Stellplätze für Autos. „Es besteht die Möglichkeit, Ladestationen für vier Fahrzeuge zu errichten, wenn der Bedarf da ist“, sagt Heinz Kreutzer. Für die Zukunftssicherheit des Wohnkomplexes spreche auch die Tatsache, dass im Komplex entsprechende Kommunikationstechnik verbaut wurde, in jeder Wohnung ein W-lan-Netz aufgebaut werden kann.

Erfreut zeigte sich der GWV-Chef, weil zwischen den Bewohnern des Hauses ist „eine echte Gemeinschaft entstanden ist, die über das nachbarschaftliche Miteinander hinausgeht. Wir freuen uns sehr darüber, dass unsere Idee des ‚Gemeinschaftlichen Wohnens‘ auf diese Weise mit Leben erfüllt wird und sehen uns in dem eingeschlagenen Weg bestätigt“, so Kreutzer.

Auch Ketzins Bürgermeister sparte nicht mit lobenden Worten: „Für die Stadtentwicklung ist dieses Gebäude prägend, im Zusammenspiel mit dem neuen Gutshof und dem Edeka-Markt“, sagte Bernd Lück. Es sei auch ein gewisser Abschluss der Sanierung der Altstadt. GWV-Aufsichtsratsvorsitzender Jürgen Tschirch sprach von einem „gelungenen Ensemble in der Mitte Ketzins“. Die Gesamtbaukosten des Projektes inklusive Grundstück und Abriss betrugen 2,8 Millionen Euro. Davon hat die GWV rund 1,8 Millionen Euro selbst aufgebracht, der Rest über Darlehen finanziert.

Von Jens Wegener

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