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Qualmender Ofen verursacht Feuerwehreinsatz

Ferchesar Qualmender Ofen verursacht Feuerwehreinsatz

Starke Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus von Ferchesar hat in der Nacht zum Sonntag einen Großeinsatz der Feuerwehr verursacht. Alarmiert wurden insgesamt 71 Einsatzkräfte aus dem Amt Nennhausen und der Stadt Rathenow. Wie sich herausstellte, war ein qualmender Kachelofen die Ursache. Zur Ursache wird noch ermittelt. Verletzt wurde niemand.

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Die Drehleiter aus Rathenow kam auch zum Einsatz.

Quelle: Kay Harzmann

Ferchesar. Elf Ortsfeuerwehren des Amtes Nennhausen sind am Samstag um 23 Uhr zu einem Großeinsatz nach Ferchesar in die Dorfstraße gerufen worden. „Gebäude groß“ stand auf den digitalen Alarmierungsgeräten der Feuerwehrleute. Zum Einsatzort in die Dorfstraße 25 beordert wurde auch die Freiwillige Feuerwehr Rathenow mit einem Drehleiterfahrzeug.

Adrian Huxdorf, stellvertretender Brandmeister des Amtes Nennhausen, leitete den Einsatz in einem Mehrfamilienhaus mit sechs Wohnungen, von denen drei gegenwärtig bewohnt sind. Insgesamt waren 71 Einsatzkräfte vor Ort , 67 aus dem Amt Nennhausen und vier aus Rathenow. Im rechten Gebäudeteil hatte sich starker Rauch entwickelt, schildert Adrian Huxdorf die Situation beim Eintreffen am Einsatzort. Der Einsatzleiter beorderte sofort vier Feuerwehrmänner mit Atemschutzgeräten in das Haus. Die starke Rauchentwicklung kam aus einem Kachelofen, stellten die Feuerwehrmänner in Spezialanzügen in einer Wohnung fest.

Glimmendes und qualmendes Brennmaterial aus dem Ofen entfernt

Der Einsatzleiter ließ das glimmende und qualmende Brennmaterial aus dem Ofen entfernen. Auch alle anderen Wohnungen im Haus wurden von den Einsatzkräften kontrolliert. Dort war alles in Ordnung. Warum der Kachelofen in der Wohnung im rechten Gebäudeteil nicht nichtig funktionierte, konnte in der Nacht nicht festgestellt werden. Das müssen nun Fachleute in Ruhe untersuchen.

Der Schornstein jedenfalls war nicht verstopft, wie sich schon während des Einsatzes herausgestellt hatte. Weil eine solche Verstopfung die Ursache für die Rauchentwicklung hätte sein können, ließ der Einsatzleiter den Schornstein noch in der Nacht fegen. Die Arbeit erledigten die Rathenower Feuerwehrleute gleich von ihrer Drehleiter aus. Und sie stellten keine Verstopfung fest.

Die beiden nicht betroffenen Wohnungen können weiter genutzt werden

Verletzt wurde bei dem Einsatz kein Bewohner und auch kein Feuerwehrmann. Andere Gesundheitliche Schäden habe auch niemand erlitten, erklärte der Einsatzleiter am Sonntag. Auch die Bewohner des Hauses kamen mit dem Schrecken davon. Als die Feuerwehren eintrafen, hatten sie sich bereits gegenseitig über die Rauchentwicklung informiert und das Haus verlassen.

Die Wohnung mit dem Kachelofen, der den Rauch verursachte, ist unbewohnbar und muss renoviert werden. Der Bewohner – ein Mann – wohnt dem Einsatzleiter zufolge nun vorübergehend bei seinen Eltern. Die beiden anderen belegten Wohnungen überstanden den Rauch weitgehend unbeschadet. Die Familien konnten noch in der Nacht wieder in ihre Wohnungen. Gegen 1.30 Uhr war der Einsatz beendet.

Von Norbert Stein

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