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Havelland Querelen im Rathaus Dallgow-Döberitz
Lokales Havelland Querelen im Rathaus Dallgow-Döberitz
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19:44 10.03.2016
Das Gemeindeamt in der Wilmsstraße. Wer darf hier was wissen und sagen?. Quelle: Oliver Fischer
Dallgow-Döberitz

„Brauchen wir“, sagte die Dallgower Fraktion von FWG/BBD. „Brauchen wir nicht“, sagte Bürgermeister Jürgen Hemberger, selbst Mitglied der Freien Wählergemeinschaft FWG. Im Hauptausschuss am Mittwochabend entbrannte eine Debatte zu einem Antrag der Fraktion von Freien Wählern und Bürgerbündnis. Danach sollten Objektverantwortliche Projektmanager für vier Dallgower Großprojekte benannt werden. Harald Wunderlich von den Freien Wählern begründete den Antrag: Es ging um die Investitionsobjekte Rathaus, Kita Bahnhofstraße, Feuerwehrgerätehaus Seeburg und Umkleidegebäude am Sportplatz Seeburg. Angesichts der Aufgaben in der Gemeinde sei das Bauamt an seiner Leistungsgrenze, es geht um Projektverantwortliche, die die Vorhaben begleiten, Termine und Kostenkontrollieren und regelmäßig Bericht erstatten.

Brauchen wir nicht, haben wir doch, meinte zu dem Antrag der Bürgermeister. Mit den Unternehmen seien Projektleiter benannt. Damit wollten sich aber Harald Wunderlich und Lothar Ladewig nicht zufrieden geben. Mehrmals sei es vorgekommen, dass Bauamtsleiterin Sabine Kern den Abgeordneten auf Nachfragen – etwa zum neuen Rathaus – keine Auskunft geben konnte. Ralf Böttcher (CDU) gab zu bedenken, ob eine weitere Stelle im Bauamt geschaffen werden solle. Sven Richter erinnerte an die Pleite mit der „Millionendusche“, als die Umkleidekabine am Dallgower Sportplatz um ein Mehrfaches teurer wurde als geplant. Das dürfe sich nicht wiederholen.

In der Debatte stellte sich heraus, dass aus Sicht von Bürgermeister Hemberger Torsten Koch von der Abteilung Hochbau für die Großprojekte verantwortlich ist. „Herr Koch ist von Anfang an verantwortlich, das hat Frau Kern falsch verstanden“, sagte der Bürgermeister in Richtung Bauamtsleiterin. Inwieweit bei der Konstruktion die Funktion der Amtsleiterin ausgehebelt wird und wie der Informationsfluss verbessert werden soll, soll nun im Rathaus geklärt werden. „In der Verwaltung muss offensichtlich die Kommunikation besser werden“, sagte Wunderlich. Das klärende Gespräch im Rathaus wolle die Fraktion abwarten und den Antrag überdenken.

Von Marlies Schnaibel

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