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Radwege bekommen neues Schildersystem

Von Knotenpunkt zu Knotenpunkt Radwege bekommen neues Schildersystem

Das Radwegenetz im Amt Nennhausen wird neu ausgeschildert. Damit ist jetzt begonnen worden. Von Knotenpunkten, die an den Hauptradwegen liegen, lassen sich interessante Nebenstrecken erkunden. Bis zum Frühjahr sollen alle Schilder stehen.

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Angelika Thielicke mit der Radwegekarte.

Quelle: Norbert Stein

Nennhausen. Radtouristen können sich zukünftig besser orientieren auf ihren Touren durch die Landschaft zwischen Buschow, Ferchesar und Bamme. Im Amt Nennhausen wird mit der Ausschilderung der Radwege begonnen. Dafür stehen im Amtshaushalt insgesamt 29 000 Euro zur Verfügung. Der Landkreis Havelland gibt 14 700 Euro dazu. „Wir wollen noch mehr Besucher in unsere Region locken. Dem Fahrradtourismus kommt dabei eine bedeutende Rolle zu“, sagt Amtsdirektorin Angelika Thielicke. Je nach Wetter, möglichst noch in diesem Jahr, spätestens aber zum kommenden Frühjahr soll die Ausschilderung abgeschlossen sein. Die Radfahrer werden dann auf den überregionalen Radwegen auf Knotenpunkte treffen, die ihnen Wege zu Nebentouren weisen, die sie in die Dörfer führen.

Angelika Thielicke sind die Knotenpunkte wichtig. „Die Radtouristen sollen nicht nur die Landschaft genießen, sondern auch unsere Dörfer erkunden. Das wird dem Tourismusgewerbe guttun“, meint Thielicke. In der Landschaft werden an Kreuzungen oder Einmündungen rund 80 Pfosten mit den Wegweisern aufgestellt. Die Knotenpunkte werden mit Zusatzinformationen ausgestattet.

Mit der Beschilderung werden im Amtsgebiet für Radfahrer Hauptrouten mit einer Länge von insgesamt 123 Kilometern und Nebenrouten mit einer Länge von 49 Kilometern ausgewiesen. Ausgeschildert werden auch drei Themenrouten Sie führen in besonders reizvolle Landschaftsabschnitte und zu Sehenswürdigkeiten. Eine 44,3 Kilometer lange Route führt zum Großtrappenschutzgebiet um Buckow. 24,4 Kilometer lang ist die Nussroute, die nach Nennhausen und Umgebung führt. Eine Sternentour führt in das Gebiet um Lochow. Sie ist mit 46,4 Kilometer die längste Themenroute. Zugleich werden alle Dörfer im Amt mit Willkommensschildern am Ortseingang ausgestattet, die darauf verweisen, dass sich die Radfahrer im Naturpark befinden.

Von Norbert Stein

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