Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Ralf Tebling hat Amtsgeschäfte aufgenommen
Lokales Havelland Ralf Tebling hat Amtsgeschäfte aufgenommen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:33 01.09.2016
Donnerstagfrüh hat Ralf Tebling sein Büro im Premnitzer Rathaus in Besitz genommen. Quelle: Bernd Geske
Premnitz

Ralf Tebling (54 Jahre, SPD), der neue Bürgermeister von Premnitz, hatte am Donnerstag seinen ersten Arbeitstag im Rathaus an der Gerhart-Hauptmann-Straße. Am Morgen habe er erst einmal alle Büros aufgesucht und die Beschäftigten persönlich begrüßt, berichtet er. Es ließ es eher ruhig angehen, doch sehr schnell wird das Tagesgeschäft ihn schon ereilen. Bereits am Freitagabend gibt es die obligatorische Dankveranstaltung für Helfer des Dachsbergfestes und schon am nächsten Dienstag beginnt die nächste Sitzungsrunde, in der die Prioritätenliste mit den Investitionen 2017 ein Hauptpunkt ist. Man erwartet, dass die Prioritätenliste die Handschrift des neuen Bürgermeisters erkennen lässt.

„Meine Handschrift und die von Roy Wallenta sind ja so unterschiedlich nicht“, stellt Ralf Tebling heraus und betont (wie sein Vorgänger Roy Wallenta es auch getan hätte), dass er den Debatten mit den Stadtverordneten nicht vorgreifen möchte. Dann kommt er aber nicht umhin zu bestätigen, dass auf der bereits herausgeschickten Liste auch der 1. Bauabschnitt einer Tartanbahn im Stadion steht. Man erinnert sich: Es war Ralf Tebling, der bereits im Vorfeld des Bürgermeisterwahlkampfes nach einer Finanzierungsmöglichkeit für die Bahn gesucht hatte. Die ersten Varianten hatten sich aber zerschlagen. Die Tartanbahn (200 000 Euro) steht allerdings auf dem letzten Platz der ausfinanzierten Projekte und Ralf Tebling weist darauf hin, dass noch Fragen zu lösen sind, bevor der Bau Wirklichkeit werden kann.

Gewählt am 24. April mit 53,6 Prozent der Stimmen

Beim 1. Wahlgang am 10. April hatte Ralf Tebling (SPD) mit 40,2 Prozent die meisten Stimmen bekommen vor Einzelbewerber Felix Burghardt (28,4), Christian Peter (CDU, 22,4) und Kai Berger (AfD, 9,0).

Die Stichwahl am 24. April gewann er mit 53,6 Prozent der Stimmen vor Felix Burghardt.

Sein Vorgänger Roy Wallenta (parteilos) ging am 31. August in Ruhestand.

Er bestätigt, dass für die Freiwillige Feuerwehr des Premnitzer Ortsteils Mögelin ein neues Fahrzeug angeschafft werden soll. Kostenpunkt 320 000 Euro. Das jetzige Einsatzfahrzeug sei ein W 50 von 1983, wiederholt er Bekanntes und erspart sich, darauf hinzuweisen, dass die Premnitzer und die Döberitzer Feuerwehr in jüngster Zeit jeweils ein großes Einsatzfahrzeug bekommen haben. Der Weg um den Premnitzer See, kündigt Ralf Tebling an, solle so bald wie möglich wieder hergerichtet werden, dass er ordentlich begehbar sei. Das steht nicht als großes Projekt auf der Prioritätenliste, ist nur ein kleineres Geschäft der laufenden Verwaltung – aber er hatte es in seinem Wahlprogramm.

Schon am Abend seines zweiten Arbeitstages indes wird Ralf Tebling damit beginnen müssen, sein erstes dickeres Brett als Bürgermeister zu bohren. Beim Dankestreff für die Dachsbergfesthelfer sind erste Gespräche zu führen, wie es weitergehen soll, nachdem der Bürgerverein die Organisation des Festes abgegeben hat. „Wir brauchen ein neues Format“, stellt Ralf Tebling fest und: „Die Verwaltung kann so ein Fest nicht allein organisieren.“ Was bedeutet: Nun liegt es in seinen Händen, eine Gruppe von Ehrenamtlichen zu finden, die bereit sind, ein neues Fest auf die Beine zu stellen. Keine Frage, das ist schon die Feuerprobe.

Von Bernd Geske

Der Falkenseer Bildhauer Ingo Wellmann schuf neue Bilder für eine Gedenksäule am ehemaligen KZ-Außenlager. Die alten Bronzeplatten von 1967 waren vor vier Jahren gestohlen worden.

01.09.2016

Schon Kinderliedermacher Rolf Zuckowski wusste, dass manch einer den Zebrastreifen nie begreifen würde – das traf auch für den klar gekennzeichneten Fußgängerüberweg nahe der Schönwalder Kita Sonnenschein zu. Seit gestern regelt eine neue Ampel den Verkehr und garantiert Schul- und Kitakindern eine sicherer Überquerung der Straße der Einheit.

01.09.2016

1,5 Tonnen Sanddorn ernteten die Bewohner des Jugendhofs in Berge in diesem Jahr. Hilfe bekamen sie dabei von Freiwilligen aus Deutschland, der Türkei, Kirgistan, Mexiko, Italien und Spanien, die insgesamt drei Wochen gemeinsam mit den Jugendlichen auf dem Hof lebten

01.09.2016