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Schönwalde plant Rastplatz für Wasserwanderer

Fördermitteln der Europäischen Union beantragt Schönwalde plant Rastplatz für Wasserwanderer

Die Gemeinde Schönwalde-Glien will bis 2017 einen Rastplatz für Wasserwanderer am Havelkanal errichten, wo Bootsführer Pause machen können. Ohne Fördermittel ist das Projekt allerdings nicht umzusetzen. Auch für andere Vorhaben ist Schönwalde von EU-Mitteln abhängig.

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Wasserwanderer sollen bald in Schönwalde-Glien Rast machen können.

Quelle: Foto: Robert Roeske

Schönwalde-Glien. Die Gemeinde Schönwalde-Glien will bis 2017 einen Rastplatz für Wasserwanderer am Havelkanal errichten. Dort sollen Bootsführer eine Pause einlegen und ihr Boot auch zu Wasser lassen beziehungsweise an Land heben können. Die Errichtung eines Kiosks ist laut Bürgermeister Bodo Oehme (CDU) nicht geplant; wer etwas zu essen brauche, könne sich an die nahegelegende Tankstelle wenden, so Oehme. Der Rastplatz entsteht unweit der Brücke der Landesstraße 20 über den Havelkanal am nördlichen Ufer. Er wäre über die Lorenz-Jakob-Straße auch mit dem Auto erreichbar.

Die Idee ist nicht neu. 2008 plante die Gemeinde schon einmal einen Wasserwanderrastplatz und stellte einen entsprechenden Fördermittelantrag. Die Gelder wurden jedoch nicht bewilligt und der Rastplatz nicht gebaut. Auch dieses Mal hängt die Umsetzung von einer Förderung ab. 330 000 Euro soll das Projekt kosten, drei Viertel davon – knapp 250 000 Euro – hofft die Gemeinde aus dem Förderprogramm Leader der Europäischen Union zu bekommen.

Bis zum Jahr 2020 stehen dort für die Region insgesamt 15 Millionen Euro zur Verfügung, deutlich weniger als in den Vorjahren. Dabei ist das Fördergebiet größer geworden: Neben dem Landkreis Havelland sind jetzt auch die Potsdamer Norddörfer hinzugekommen wie etwa Satzkorn, Marquardt, Fahrland oder Kartzow. Im Havelland sind nur Falkensee, die Stadtkerne Nauen und Rathenow sowie Brieselang (ohne Bredow und Zeestow) ausgenommen.

Alle Förderanträge werden zunächst vom Kommunalberatungsbüro complan geprüft, die Auswahl trifft dann die Lokale Aktionsgruppe (LAG). Bewilligt werden sie am Ende vom Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung, welches das Geld der Europäischen Union weiterleitet.Neben dem Rastplatz am Kanal bemüht sich die Gemeinde Schönwalde noch bei drei weiteren Vorhaben um finanzielle Unterstützung aus Brüssel. Dringend notwendig ist laut Bodo Oehme eine Sanierung der Turmstraße im Ortsteil Perwenitz, die als Zufahrt zur Grundschule „Im Glien“ und zum Sportplatz dient. „Das Kopfsteinpflaster ist zum Teil schon sehr abgesackt“, sagt Oehme, zudem fehlt es an Parkmöglichkeiten.

Ebenfalls in Perwenitz soll die Feuerwehr neue Sanitäranlagen und Umkleidekabinen bekommen – allerdings nicht am bisherigen Standort, sondern in einem neuen Gebäude, das an die Schulaula angrenzt. Dort soll ein Gemeindezentrum entstehen. „Damit schlagen wir mehrere Fliegen mit einer Klappe“, so Oehme. Auch für die Erweiterung des Strandbads in der Siedlung und der angrenzenden Fußballplätze hat die Gemeinde einen Förderantrag gestellt. In der Vergangenheit wurde unter anderem das Wegeleitsystem in Schönwalde-Glien mit Leader-Mitteln verwirklicht.

Von Philip Häfner

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