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Havelland Rathaus-Debatte kostete eine halbe Million
Lokales Havelland Rathaus-Debatte kostete eine halbe Million
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17:25 13.10.2016
Quelle: mkn
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Rathenow

Die Suche nach einem neuen Standort für ein Rathaus war bisher sehr teuer. Das räumte der Bürgermeister der Stadt Rathenow am Mittwoch bei einer Sitzung der Stadtverordneten ein. Über eine halbe Million Euro sind aus der Stadtkasse geflossen. Am teuersten war der Erwerb des Brauereigeländes über die stadteigene Firma KWR. Dazu kommt Geld für Projektstudien, Finanzierungen und Expertisen für weitere Alternativen. „Nicht eingerechnet sind die Kosten für Personal“, sagte Seeger. Einrechnen müsse man aber 17 000 Euro, die für die Abwicklung des Bürgerentscheides bereitzustellen waren.

Das Forum am Mittwoch nutzten alle Fraktionen, um einzuräumen, dass man sich nun dem Bürgerwillen, der in dem Entscheid vom vergangenen Sonntag gezeigt habe, folgen werde. Will heißen: Alle Stadtverordneten – zumindest aber der große Teil – wird dem Nachtragshaushalt zustimmen, in dem der Rathausstandort Berliner Straße 15 und der Ankauf der Immobilie verankert ist. Die sei, so sagte Bürgermeister Seeger, die „wirtschaftlichste Variante“. Das hatte zwar ein Gutachter festgestellt, doch dazu gibt es zumindest einige Frage. Wann die gestellt und beantwortet werden, steht noch nicht fest.

Daniel Golze (Linke) unterstrich noch einmal, dass er die Zahlen der Stadtverwaltung zu den Rathausstandorten nicht anzweifele aber anders bewerte. „Dazu stehe ich.“ Wieder waren Fragen, wann die Stadt der Fielmann AG ein Angebot zum Ankauf für 3,5 Millionen Euro unterbreitet hat, ein Thema. Wieder ging es um die Frage, wann und wie die Stadtverordneten von der Fielmann-Absage an dieses Angebot erfahren haben. Wieder ging es um den Zeitpunkt, zu dem die Wirtschaftlichkeitsberechnung auf der Homepage der Stadt zu finden war.

Fazit bleibt: Die Stadt Rathenow wird die Fielmann-Immobilie nun für 4,6 Millionen Euro erwerben und alle notwendigen Schritte in die Wege leiten.

Von Joachim Wilisch

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