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Havelland Ulf Michaelis: Wellensittiche vor Hunde und Katzen
Lokales Havelland Ulf Michaelis: Wellensittiche vor Hunde und Katzen
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02:15 08.02.2018
Ulf Michaelis tritt als Einzelbewerber bei der Bürgermeisterwahl in Rathenow an. Quelle: Uwe Hoffmann
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Rathenow

Er bewundert Nelson Mandela und muss sowohl auf Hund als auch auf Katze verzichten.Im persönlichen Fragebogen gewährt der Rathenower Bürgermeisterkandidat Ulf Michaelis (Einzelbewerber) einen Einblick in Seiten, die man nicht von ihm kennt.

Hund oder Katze?

Weder noch, weil In unserer Familie eine Tierhaarallergie präsent ist. Wir bevorzugen Wellensittiche.

Nordsee oder Ostsee?

Ostsee, da wir in meiner Kindheit im Sommer oft auf Rügen waren.

Theater oder Fußball?

Fußball natürlich, da ich als Kind leidenschaftlich aber erfolglos Fußball gespielt habe. Heute reduziert sich das auf einen gelegentlichen Besuch der heimischen Vereine Optik oder BSC beziehungsweise bei Hertha BSC in Berlin.

Ihr Lieblingsgericht?

Das Amtsgericht in Rathenow mit seiner historischen Bausubstanz.

Was sammeln Sie?

CDs, Vinyls, DVDs und Blue Rays. Das rührt noch aus der Zeit, als ich während des Studiums als DJ und im Studentenclub tätig war.

Welche Schallplatte, CD oder Kassette haben Sie sich als allererste gekauft?

Die Amiga Kassette von AC/DC „Highway to Hell“.

Flohmarkt oder KaDeWe?

Beides!

Herbst oder Frühling?

Sommer!

Was ist Ihr größtes Laster – also Vergnügen mit Gewissensbissen?

Das Rauchen.

Was war der beste Ratschlag, den Sie jemals bekommen haben?

„Nimm auch Niederlagen oder Tiefschläge hin, wer weiß wozu das gut ist.“

Wo findet man Sie am Sonntag um 12 Uhr Mittag?

Bei meiner pflegebedürftigen Mutter oder zu Hause am Herd, wie die MAZ ja schon als „wesentliche Tätigkeit“ herausgearbeitet hat.

Was möchten Sie gerne erlernen?

Spanisch oder ein Instrument (zum Beispiel Keyboard oder Gitarre).

Welches war das erste Konzert, das Sie besucht haben?

Das Puhdys-Konzert am Vogelgesang.

Worauf sind Sie stolz?

Auf meine drei Kinder, denen ich die Voraussetzungen geschaffen habe, dass sie ihren Weg gehen können.

Wen bewundern Sie?

Nelson Mandela, weil er nach 27 Jahren Haft als politischer Gefangener keinen Hass gegenüber seinen Peinigern zum Ausdruck gebracht hat, sondern in Südafrika die Apartheid abschaffen und das Land versöhnen wollte und dies auch geschafft hat. Seine Häftlingsnummer „46664“ ist eine weltweite Kampagne der Nelson-Mandela-Stiftung.

Wofür sparen Sie im Moment?

Für eine gemeinsame Urlaubsreise mit unserer Tochter nach ihrem Abitur.

Was machen Sie normalerweise vor dem Einschlafen?

Fernsehen, das ist das beste Schlafmittel.

Was sagen Sie Ihrem Friseur?

Wie immer und hinten 8 Millimeter.

Welches Buch, das Sie gelesen haben, hat Ihnen besonders gut gefallen?

Der Debütroman des deutschen Journalisten und Schriftstellers Timur Vermes „Er ist wieder da“ aus dem Jahr 2012. Bei dem Roman handelt es sich um eine Satire, in der Adolf Hitler im Jahr 2011 mitten in Berlin auf einer grünen Wiese wieder zum Leben erwacht. Die Geschichte und der gleichnamige Film sind so abstrus aber auch nicht unrealistisch in der heutigen Zeit, wenn man sich Deutschland, Europa und die restliche Welt anschaut, speziell was in der Türkei und den USA, et cetera passiert.

Worüber können Sie lachen?

Über trockenen und sarkastischen Humor, zum Beispiel Monty Python.

Was ist Ihre Lieblingsserie im TV?

Spiegel TV.

Worüber haben Sie sich zuletzt gefreut?

Dass wir Weihnachten gemeinsam in der Familie einige ruhige und besinnliche Stunden verbracht haben, das war schön und erholsam.

Und worüber haben Sie sich zuletzt geärgert?

Über die enge Terminstellung im Zusammenhang mit dem Aufstellungsverfahren zur Haushaltsplanung des Landes Brandenburg für 2019/2020 (Eckwerteverfahren) und die aktuell angekündigte Preiserhöhung der MAZ.

Von Joachim Wilisch

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