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Havelland Duncker-Aula wird für 70.000 Euro saniert
Lokales Havelland Duncker-Aula wird für 70.000 Euro saniert
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18:45 15.08.2016
Vize-Bürgermeister Hans-Jürgen Lemle (li.) und Schulleiter Thomas Winterfeldt (2.v.re.) begutachten mit Stadtverordneten die Sanierungsfortschritte in der Duncker-Aula. Quelle: Markus Kniebeler
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Rathenow

Es fällt schwer, ein Gewerk zu finden, dass an der Sanierung der Duncker-Aula nicht beteiligt ist. Maler, Maurer, Fußbodenleger, Elektriker, Trockenbauer – sie alle geben sich seit Beginn der Sommerferien in der Schleusenstraße die Klinke in die Hand. Ihr Auftrag: Die Aula der Oberschule soll runderneuert werden. Seit mehr als 40 Jahren wurde – von der Sanierung der Fenster abgesehen – an dem Raum im 2. Obergeschoss nichts mehr gemacht. Von daher geht an einer Grundsanierung kein Weg vorbei. 70 000 Euro lässt die Stadt sich das kosten.

„Die gesamte Elektroverkabelung wird erneuert“, hat Rathenows Bauamtsleiter Matthias Remus einigen Stadtverordneten jüngst auf einem spontanen Besichtigungstermin in der Aula erklärt. Die Leitungen, die bislang provisorisch auf einer Metallschiene unter der Decke verlegt waren, verschwinden dann endlich im Mauerwerk. Der Kunststoffboden der Aula, auf dem die vergangenen Jahrzehnte ihre Spuren hinterlassen haben, wird ebenfalls erneuert. Und auch die Decke mit ihren hässlichen Wasserflecken wird ersetzt. Gestrichen und mit neuen Möbeln versehen wird der Raum auch noch. Eine neue Multimediaanlage macht die Runderneuerung komplett.

Ferienzeit, Bauzeit

Die Sommerferien werden traditionell genutzt, um in den Schulen und Kitas der Stadt Reparatur- und Sanierungsarbeiten vorzunehmen.

Die Sanierung der Umkleide in der Turnhalle der Bürgelschule ist neben der Herrichtung der Dunckeraula das zweite große Vorhaben in diesem Sommer. Gemeinsam mit dem ersten Bauabschnitt im vergangenen Jahr wurden 400 000 Euro in den Sanitär- und Umkleidebereich der Halle in Rathenow Ost gesteckt.

Die Brandschäden in der Umkleide der Weinbergschule sollen zum Schuljahrsbeginn ebenfalls beseitigt sein.

In der Kita Philosophenweg fanden Malerarbeiten statt, außerdem wurde der Brandschutz vervollständigt.

„Wir sind froh, dass die Aula saniert wird“, so Schulleiter Thomas Winterfeldt. Davon profitierten nicht nur die Schüler, sondern auch Eltern und Gäste. Denn der Raum, es ist der größte der Schule, werde für Versammlungen, Aufführungen und Veranstaltungen unterschiedlichster Art genutzt. Dass gleichzeitig zwei Klassenräume im Souterrain für rund 60 000 Euro hergerichtet werden, macht dass Glück Winterfeldts perfekt.

Mit diesen Vorhaben wird die Sanierung des über 100 Jahre alten Schulgebäudes in der Schleusenstraße vorerst abgeschlossen. In Etappen wurden in den letzten Jahren Klassenräume renoviert, Kabinette umgebaut, Technik angeschafft. Vor drei Jahren gab es für Flure und Treppenhäuser eine Frischzellenkur, ein Jahr später wurde die über 100 Jahre alte Heizungsanlage modernisiert.

Einzig ein in die Jahre gekommenes Physikkabinett steht noch auf der Wunschliste des Schulleiters. Und der abgewetzte PVC-Bodenbelag in den Treppenhäusern müsste noch ausgetauscht werden. Aber das wird irgendwann noch gelingen. „Ich bin mit dem Zustand unserer Schule sehr zufrieden“, sagt Thomas Winterfeldt. Dank der konsequenten Sanierungsbemühungen der Stadt hätten sich die Lernbedingungen in der Schleusenstraße in den vergangenen Jahren erheblich verbessert.

Von Markus Kniebeler

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