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Havelland Acht Streifzüge durch die Stadtgeschichte
Lokales Havelland Acht Streifzüge durch die Stadtgeschichte
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00:17 31.01.2016
Die Initiatoren der Vortragsreihe: Professor Klaus Neitmann, Bürgermeister Ronald Seeger, Schulleiterin Anke Koch, Sylvia Wetzel und Bettina Götze vom Kulturzentrum sowie Geschichtslehrer Udo Geiseler. (v. li.) Quelle: Markus Kniebeler
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Rathenow

In der Regel müssen Rathenower, die sich akademisch fortbilden wollen, die Stadt verlassen. Im Jubiläumsjahr Rathenows ist das anders. Da kommen gestandene Akademiker in die Stadt, um die Entwicklung derselben in öffentlichen Vorträgen greifbar zu machen. „8 für 800“ lautet der Titel der hochkarätigen Veranstaltungsreihe, die am 9. Februar startet. Acht Mal werden die Referenten durch das gesamte Jahr hindurch im Blauen Saal Ereignisse und Epochen der Rathenower Geschichte Revue passieren lassen. Die Vorträge der Potsdamer Uni Dozenten werden ergänzt durch Referate von Rathenower Stadthistorikern.

Dass die Lehrkräfte der Uni Potsdam, darunter die Professoren Frank Göse und Jürgen Angelow, sich so intensiv mit der Rathenower Geschichte befassen, ist Udo Geiseler zu verdanken. Der Geschichtslehrer des Jahn-Gymnasiums steht schon seit einiger Zeit im Kontakt mit der Brandenburgischen Historischen Kommission. Im vergangenen Jahr mündeten diese Kontakte in eine Vortragsreihe, in deren Rahmen Uni-Dozenten am Jahn-Gymnasium die Stadt- und Regionalgeschichte thematisierten. Auch interessierte Zuhörer von außerhalb waren zu den Vorträgen zugelassen. Und die waren es, die Udo Geiseler bedrängten, eine solche Veranstaltungsreihe unbedingt noch einmal zu wiederholen.

Präsentation neuer Forschungsergebnisse

Und so wird es geschehen – im Jubiläumsjahr. Folgerichtig wird sich im Eröffnungsvortrag am 9. Februar der Historiker Lutz Partenheimer mit jenem Ereignis beschäftigen, das in diesem Jahr so ausgiebig gefeiert wird: der „Ersterwähnung Rathenows im Jahr 1216“. In den Folgevorträgen, die sich über das Jahr erstrecken und immer dienstags um 18 Uhr im Blauen Saal des Kulturzentrums stattfinden, geht es munter weiter durch die Stadtgeschichte: Von der Quitzow-Zeit über die Reformation bis zur Gegenwart. „Wir kommen nicht hierher, um Altbekanntes aufzubrühen“, sagt Klaus Neitmann, Geschichtsprofessor und Vorsitzender der Brandenburgischen Historischen Kommission. Vielmehr hätten sich die Referenten das Ziel gesetzt, neue Forschungsergebnisse zu präsentieren.

Die Vorträge sind offen für alle und können ohne Eintritt besucht werden. Und weil das Publikum in Rathenow naturgemäß ein anderes sein wird als im historischen Hauptseminar, passen die Referenten ihre Vortragsweise an. „Niemand wird mit hochgestochenen akademischen Begrifflichkeiten um sich werfen“, verspricht Klaus Neitmann. Vielmehr gehe es darum, Geschichte anschaulich und lebendig zu präsentieren. „Wir wollen den Rathenowern vermitteln, wie ihre Vorfahren im Lauf der Jahrhunderte gelebt, wie diese sich mit den Herausforderungen der jeweiligen Zeit auseinandergesetzt haben und wie das historische Erbe geschaffen wurde, dessen Bewahrung so außerordentlich lohnenswert ist.“

Die Vorträge sollen nicht viel länger als 60 Minuten dauern, damit danach noch Zeit bleibt für Fragen und Diskussionen. Ziel sei es, dass die Besucher ins Gespräch kommen, sagt Udo Geiseler. Und zwar nicht nur über die Geschichte der Stadt, sondern auch über deren Gegenwart.

Von Markus Kniebeler

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