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Havelland Rathenow: Kinderaugen kostenlos getestet
Lokales Havelland Rathenow: Kinderaugen kostenlos getestet
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15:10 15.04.2016
Die meisten Kinder, deren Augen untersucht wurden, haben eine Brillenempfehlung bekommen. Quelle: Bernd Geske
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Rathenow

Erstmals hatte die Augenoptiker- und Optometristeninnung des Landes, die ihr Bildungszentrum im Rathenower Gewerbegebiet Grünauer Fenn hat, Kinder aus der Region als Probanden gesucht und die Premiere nun als einen Erfolg verbucht. Zum ersten Mal hatte die Innung ein Seminar für Augenoptikermeister angeboten, mit dem diese sich zu Kinder-Optometristen weiterbilden konnten. Dabei geht es darum, die Augen der Mädchen und Jungen mit erprobten Verfahren auf Auffälligkeiten zu untersuchen, um sie im Falle einer Entdeckung an einen Augenarzt weiter zu verweisen. „Die von uns ausgebildeten Optometristen“, erklärt Innungsgeschäftsführer Christoph Koltermann, „wollen dafür sorgen, dass in der Bevölkerung der Anteil von unentdeckten Sehbeeinträchtigungen sinkt.“

Das Interesse der Augenoptikermeister war sehr groß

Das Interesse der Augenoptikermeister am Seminar sei sehr groß gewesen, berichtet Christoph Koltermann. Neun hätten am vergangenen Wochenende am praktischen Abschlusstest mit den Kindern teilgenommen. Sie kamen aus den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen. Die entscheidende Frage war hier eher, ob sich in der Region auch genug Eltern melden würden, um ihre Kinder beim Abschlusstest untersuchen zu lassen – kostenlos wohlgemerkt. Zunächst sei die Reaktion verhalten gewesen, als die Innung im Februar in der Presse erstmals dazu aufrief, sagt der Geschäftsführer. Dann habe man aber auch noch wie geplant Briefe an einige Schulen geschickt. Schließlich seien insgesamt 25 Kinder im Alter von fünf bis 14 Jahren angemeldet worden, damit könne man sehr zufrieden sein.

Die Dozentin Esther Goeltzer hat erklärt, worauf die angehenden Kinder-Optometristen bei den Mädchen und Jungen vorrangig geachtet haben. Es sei zu beobachten, wie deren Augen sich bewegen, teilt sie mit. Die Pupillenmotorik sei zu betrachten und zu achten sei auch darauf, ob ein Schielen zu entdecken ist. Ganz wichtig sei die Frage, ob die Kinder möglicherweise Beschwerden wie Kopf- oder Bauchschmerzen haben, die auf Zwangshaltungen aufgrund von Augenproblemen hinweisen können. Zu klären sei auch, ob die Kinder manchmal Doppelbilder sehen und wie sie sich in der Schule konzentrieren können.

Im Oktober soll es noch ein Seminar für Kinder-Optometristen geben

Als Ergebnis der Prüfungen habe sich heraus gestellt, berichtet Christoph Koltermann von der Augenoptikerinnung, dass die meisten Kinder von den Optometristen eine Brillenempfehlung bekommen haben. Nur bei sehr wenigen seien keine Auffälligkeiten festgestellt worden. Vor dem Test sei mit Kindern und Eltern gesprochen worden und danach sei ihnen eine schriftliche Auswertung samt Empfehlung übergeben worden. Weil das Interesse der Fachleute am Seminar so groß war, plant die Innung für Oktober ein weiteres Seminar für Kinder-Optometristen. Dann werden auch wieder Kinder als Probanden gesucht, der Aufruf der Innung soll rechtzeitig veröffentlicht werden.

Kontakt: Tel. 03385/ 5 34 10, E-Mail info@optikerinnung-brb.de

Von Bernd Geske

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