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Rathenow: Neue Kita wird gebaut

Vorhaben nicht gefährdet Rathenow: Neue Kita wird gebaut

Wegen des nicht genehmigten Haushalts könnten in Rathenow geplante Investitionen in Schulen und Kitas in Gefahr geraten. Der vorgesehene Neubau einer Kita in der Saarstraße ist aber auch bei nicht genehmigtem Haushalt möglich. Bis Juni müssen die Aufträge vergeben werden.

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Auf der Freifläche links neben dem Gebäude der Kita Olga Benario (rotes Dach) soll die neue Kita errichtet werden.

Quelle: Markus Kniebeler

Rathenow. Im vergangenen Frühjahr war der geplante Neubau einer Kita in der Rathenower Saarstraße so tot, wie der Friedhof von Chicago – um es mal flapsig zu sagen. Voruntersuchungen der beiden in Frage kommenden Grundstücke hatten Ernüchterndes zu Tage gebracht: Auf der einen Fläche war der Grund wegen der Nähe zum Stadtkanal instabil, auf der anderen waren Verunreinigungen des Erdreichs festgestellt worden, die aus Vorwendezeiten stammen: Die Beseitigung des einen wie des anderen Problems hätte Mehrkosten in Höhe von je 400 000 Euro verursacht, welche die Stadt nicht aufbringen konnte. Doch dann kam im Sommer die ebenso unerwartete wie frohe Botschaft vom Land, neben der bereits zugesagten Förderung auch für die Mehrkosten aufzukommen.

Dieses klare Bekenntnis der Landesregierung ist nun der Grund dafür, dass es sich beim Kitaneubau um die einzige der drei großen Bildungsinvestitionen in diesem Jahr handelt, deren Realisierung durch die ungewisse Rathenower Haushaltslage nicht gefährdet ist. Sowohl die Modernisierung des Schulstandortes Weinberg als auch der Umbau des ehemaligen Rathauses in der Jahnstraße zum Hort könnten auf Eis gelegt werden, wenn sich die Genehmigung des Haushalts, der den Stadtverordneten am 24.Februar vorgelegt wird, noch bis in den Sommer zieht. Denn ohne einen genehmigten Etat dürfen die für die beiden genannten Vorhaben eingeplanten Eigenmittel der Stadt nicht ausgegeben werden.

Hohe Förderung ermöglicht fristgerechten Baubeginn

Auch der Kita-Neubau kommt nicht ohne Eigenbeteiligung der Stadt aus. Allerdings ist zum einen die Förderung verhältnismäßig hoch: Von den Kosten in Höhe von knapp 2 Millionen Euro übernimmt das Land rund 1,6 Millionen Euro. Zum anderen liegt der Förderbescheid bereits vor, so dass ein Großteil der Arbeiten schon mal erledigt werden kann.

So soll es geschehen. Nach Auskunft von Rathenows Bauamtsleiter Matthias Remus hat das Planungsbüro nach Abstimmung mit der Stadt und den Erzieherinnen der Kita Olga Benario bereits einen Entwurf erstellt, der nun noch mal in die Feinabstimmung geht. Anfang April soll ausgeschrieben werden, so dass die Bauaufträge bis zum 30. Juni vergeben werden können – diese Frist muss laut Förderrichtlinie unbedingt eingehalten werden.

Das Grundstück, auf dem die neue Kita errichtet werden soll, gehört der Stadt, ist rund 1300 Quadratmeter groß und schließt sich westlich an das bebaute Gelände der Kita Olga Benario an. Die Bauarbeiten sollen in diesem Sommer beginnen und im kommenden Sommer abgeschlossen werden. Die Kita wird barrierefrei und soll mindestens 50 Kindern Platz bieten.

Von Markus Kniebeler

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