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Havelland Arbeiten an Schallschutzwand gehen voran
Lokales Havelland Arbeiten an Schallschutzwand gehen voran
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05:45 02.11.2016
Momentan wird an der Böschung gearbeitet. Quelle: Markus Kniebeler
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Rathenow

Die Arbeiten zur Fertigstellung der Schallschutzwand an der Rathenower ICE-Strecke gehen gut voran. Die Lücken in dem knapp 4,5 Kilometer langen Bauwerk, das sich vom Rathenower Stadtforst bis zur Brücke über die Havel erstreckt, sind geschlossen. An einigen Stellen – insbesondere im Bereich von Oberleitungsmasten – hat die Wand nach Auskunft eines Bahnsprechers Ausbuchtungen erhalten, da die zusätzlichen Tiefgründungen für die Wandpfosten in bestimmten Abständen zu den Masten eingebracht werden mussten.

Momentan werden die Böschungen in der Straße „An der Bahn“ hergerichtet. Die Verkehrseinschränkungen dort – es gibt eine Ampelschaltung, mit der die Autofahrer immer nur in einer Richtung an der Baustelle vorbeigeführt werden – bleiben vorerst bestehen. Nach Auskunft der DB-Pressestelle wird die Baustelle bis Weihnachten vollständig geräumt sein. Die Verkehrseinschränkungen „An der Bahn“ werden Anfang Dezember entfallen.

Ursprünglichen Plänen zufolge müsste die Wand längst fertig sein. Im Herbst des vergangenen Jahres hatten die Arbeiten begonnen und sollten eigentlich bis Januar 2016 abgeschlossen werden. Bei der Installation der Pfosten, an denen die einzelnen Wandelemente befestigt sind, stießen die Bauarbeiter allerdings auf Hindernisse im Untergrund, die in den Geländeplänen nicht verzeichnet waren: Versorgungsleitungen, alte Betonfundamente und andere massive Gegenstände. Wegen dieser Hindernisse mussten Teile der Wand neu angefertigt werden. Der Bau wurde gestoppt und auf diesen Sommer verschoben. Seit Juli wird an der Wand wieder gearbeitet.

Rund zehn Millionen Euro hat die Deutsche Bahn in die Erneuerung der Schallschutzanlage investiert. Vorrangiges Ziel ist eine Erhöhung der Stabilität. In der Vergangenheit waren durch den Sog der vorbeirasenden Schnellzüge immer wieder Bauteile aus ihrer Halterung gedrückt und durch die Gegend geschleudert worden. Um dies zu verhindern, wurde die Anzahl der Pfosten, an denen die Wandelemente befestigt sind, verdoppelt.

Von Markus Kniebeler

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