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Havelland Rathenow: Rathausfrage vor der Entscheidung
Lokales Havelland Rathenow: Rathausfrage vor der Entscheidung
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02:15 25.02.2016
Teile der Stadtverwaltung sollen im Techologie- und Gründerzentrum untergebracht werden. Quelle: Markus Kniebeler
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Rathenow

Die Rathenower Stadtverordneten sollen in ihrer Sitzung am Mittwoch eine Entscheidung über den künftigen Sitz der Rathenower Verwaltung treffen. Nach dem endgültigen Aus für das Brauereiprojekt – der geplante Umbau des denkmalgeschützten Gebäudeensembles in der Brauhausstraße zum Verwaltungssitz ist sowohl zeitlich und finanziell nicht zu schaffen – wird die Verwaltung einen Alternativvorschlag vorlegen.

Diesem zufolge soll ein Teil der Rathausbelegschaft in leer stehenden Räumen des Technologie- und Gründerzentrums (TGZ) im Grünauer Fenn untergebracht werden. Das TGZ, so steht es in der Beschlussvorlage, ist für diesen Zweck zu erwerben. Die Anpassung der Räume an den neuen Nutzungszweck soll dann bis zum Sommer 2017 erledigt werden. Die Verwaltung wird – so der Plan – ihre Arbeit am 1. Januar 2018 am neuen Dienstsitz aufnehmen.

Zu diesem wird auch ein Gebäude im Zentrum gehören, in dem die Verwaltungsbereiche mit hohem Publikumsverkehr – Bürgerservicebüro, Standesamt und andere – untergebracht werden sollen. Mit Unterstützung der Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft Rathenow (KWR) soll diese Zweigstelle im Zentrum entwickelt werden. Eine Entscheidung über die Immobilie ist noch nicht gefallen. Hartnäckig hält sich das Gerücht, es könne sich um das leer stehende Gebäude der Desdner Bank am August-Bebel Platz. Egal, welche Räume es am Ende werden – sie müssen in jedem Fall am 1. Januar 2018 in Betrieb genommen werden können.

Rund 60 Rathausmitarbeiter, so eine erste grobe Schätzung, könnten im Grünauer Fenn Platz finden. Der Rest, rund 40 Bedienstete, wäre für den Einsatz im zentrumsnahen Gebäude vorgesehen.

Die Sitzung der Stadtverordneten im Blauen Saal des Kulturzentrums am Mittwoch (24. Februar) ist öffentlich. Sie beginnt um 16.15 Uhr. Interessierte Bürger sind eingeladen, an ihr teilzunehmen.

Von Markus Kniebeler

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