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Havelland Jahnschule bei Schülern beliebt
Lokales Havelland Jahnschule bei Schülern beliebt
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00:18 28.01.2016
Wie in jedem Jahr bei den Anmeldezahlen weit vorne: Die Jahngrundschule. Quelle: Markus Kniebeler
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Rathenow

Von den 215 Rathenower Kindern, die in diesem Jahr schulpflichtig werden, sind bislang 183 angemeldet. Diese aktuelle Zahl hat Rathenows Hauptamtsleiter Jörg Zietemann auf MAZ-Nachfrage mitgeteilt. Die Eltern, die die Anmeldefrist für ihre Kinder versäumt haben, werden nun von der Stadtverwaltung angeschrieben und aufgefordert, ihrer Pflicht nachzukommen. Das heißt aber nicht, dass am 5. September tatsächlich 215 Kinder erstmals die Schulbank drücken. „Erfahrungsgemäß werden 30 bis 40 Kinder zurückgestellt“, so Zietemann. Dabei handele es sich um Kinder, bei denen es aus verschiedenen Gründen angezeigt sei, die Einschulung um ein Jahr nach hinten zu verschieben.

Bei einer Normklassengröße von 25 Schülern werden in Rathenow aller Voraussicht nach im Sommer sieben erste Klassen gebildet. Allerdings ist noch nicht entschieden, in welcher Schule wie viele erste Klassen an den Start gehen. Ginge es nach den Anmeldezahlen, dann müsste die Jahngrundschule drei Züge bekommen. Denn wie in jedem Jahr werden im Friedrich-Ebert-Ring mit Abstand die meisten Anmeldungen vorliegen. Und wie in jedem Jahr werden Schüler, die an die Jahnschule wollen, an eine andere Schule verwiesen werden müssen. „Wir stehen derzeit in Verhandlungen mit den Schulleitern über die Verteilung der Schüler“, sagt Jörg Zietemann. Eine abschließende Entscheidung sei noch nicht gefallen.

Schwierige Verteilung im Übergangsjahr

Diese Verhandlungen gestalten sich in diesem Jahr besonders schwierig, weil das Schuljahr 2016/2017 ein Übergangsjahr ist. Für die Schollschule ist es das letzte Jahr vor der Schließung, am Standort Weinberg stehen umfangreiche Umbauarbeiten an, und in der Jahngrundschule wird der Umbau des alten Rathauses zum Hort in vollem Gange sein. Das alles müsse man bei der Klassenverteilung berücksichtigen, sagt Zietemann. So werden man in der Weinbergschule wegen der Bauarbeiten voraussichtlich nur eine erste Klasse bilden können. Und mit drei Zügen an der Jahngrundschule werde es wegen Platzmangels wahrscheinlich auch knapp.

Ab dem übernächsten Schuljahr soll dann alles besser und übersichtlicher werden. Dann wird es gemäß der beschlossenen Schulentwicklungsplanung in Rathenow zwei große, dreizügige Grundschulen geben (die Jahngrundschule und die neue Grundschule am Standort Weinberg) sowie die anderhalbzügige Schule in Rathenow-West. Die Schollschule wird im Sommer 2017 geschlossen. Bis dahin werde man wegen der oben genannten ein bisschen baulichen Aktivitäten ein bisschen improvisieren müssen, so Zietemann. Aber das habe man in den Vorjahren auch geschafft.

Wohnort entscheidet

In Rathenow gilt die freie Schulwahl. Man kann seine Kinder also in jeder der vier städtischen Grundschulen anmelden, egal ob man in der Nähe wohnt oder nicht.

Bei der Berücksichtigung des Erstwunsches ist allerdings die Nähe des Wohnorts zur Schule das entscheidende Kriterium. Je näher eine Familie an der Schule ihrer Wahl lebt, desto größer die Chance, dass das Kind dort unterkommt. Wenn bereits ein Kind der Familie an der Erstwunschschule unterrichtet wird, erhöht das die Chance, dass der Bruder oder die Schwester an dieselbe Schule kommt, erheblich.

Kann der Erstwunsch nicht berücksichtigt werden, bemüht sich die Rathenower Verwaltung, zumindest dem Zweitwunsch Rechnung zu tragen. Das gelingt in der Regel. Wurde bei der Anmeldung kein Zweitwunsch angegeben, wird das Kind an eine der drei verbleibenden Schulen verwiesen.

Von Markus Kniebeler

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