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Havelland Signal für Belebung der ROW-Brache
Lokales Havelland Signal für Belebung der ROW-Brache
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18:15 28.10.2016
Blick auf die ROW-Brache hinter dem Rathenower Rathaus. Quelle: Markus Kniebeler
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Rathenow

Die in Aussicht stehende Lösung der Rathenower Rathausfrage bringt Bewegung in die Belebungspläne der ROW-Brache in der Berliner Straße, auf der das Rathaus steht. Christian Wernicke, Mitinhaber und Projektentwickler der Berliner Firma SMV, die das 33 000 Quadratmeter große Grundstück zu einem lebendigen Stadtquartier umgestalten will, strebt zügige Verkaufsverhandlungen mit der Fielmann AG über die verbleibende Fläche an.

Rund 5000 Quadratmeter groß ist das Rathausgrundstück in der Berliner Straße 15, das die Stadt – dem Ergebnis des Bürgerentscheid folgend – erwerben will. Die verbleibenden 28 000 Quadratmeter teilen sich auf in das ehemalige Askania-Areal und ROW-Flächen, die im Besitz der Fielmann AG sind. Während die Kaufgespräche bezüglich der ehemaligen Askania-Liegenschaft bereits in vollem Gange sind, können die Verhandlungen über das Fielmann-Areal erst jetzt beginnen. Die Ungewissheit über die Zukunft des Rathauses hatte zielführende Verkaufsverhandlungen unmöglich gemacht.

Gleichwohl hat es bereits Kontakte zwischen der SMV und der Fielmann AG gegeben.. „Wir haben vereinbart, dass wir uns gemeinsam an einen Tisch setzen, um belastbare Kaufverhandlungen zu führen, sobald die Zukunft der Rathausimmobilie geklärt ist“, sagt Christian Wernicke. Das solle nun so schnell wie möglich geschehen. „Wenn Fielmann uns einen realistisches Kaufangebot unterbreitet, werden wir die nächsten Schritte in Angriff nehmen“, so Wernicke weiter. Sobald die SMV das Grundstück erworben habe, werde ein entsprechender Bebauungsplan vorbereitet.

Auf dem Gelände, das von Berliner Straße, Puschkinstraße und Geschwister-Scholl-Straße eingefasst wird, sollen unter Federführung des Berliner Projektentwicklers SMV Wohnungen, Handels- und Gewerbeflächen entstehen. Den Kontakt des bundesweit operierenden Unternehmens in die havelländische Kreisstadt hält der Rathenower Christian Wernicke, der Mitglied der SMV-Geschäftsführung ist.

Bis ins Detail ausgearbeitet sind die Pläne in diesem Anfangsstadium des Vorhabens naturgemäß noch nicht. Sicher ist allerdings, dass der „060“-Block neben dem Rathaus abgerissen und durch eine flachere Bebauung ersetzt werden soll. Sicher ist auch, dass die Backsteinbauten der ehemaligen Askania in der Geschwister-Scholl-Straße stehen bleiben sollen. In ihnen sollen Wohnungen entstehen. Ob die übrigen Backsteingebäude auf dem Gelände abgerissen oder saniert werden, ist noch nicht entschieden.

Zwischen 15 und 25 Millionen Euro sind für die Investition geplant. Christian Wernicke ist nach wie vor begeistert von der Möglichkeit, diese innerstädtische Brache aus dem Dornröschenschlaf zu wecken. „Die Chance, ein zusammenhängendes Grundstück dieser Größe, das so nah am Stadtzentrum liegt, zu entwickeln, bekommt man nicht mehr oft.“ Deshalb sei er froh, dass die Unsicherheit über die Zukunft des Rathausgebäudes beendet wurde, sagt Wernicke. Damit sei die Basis für konstruktive Verhandlungen gelegt.

Brache in der Innenstadt

Das ROW-Gelände an der Berliner Straße wird eingegrenzt von Puschkinstraße, Geschwister-Scholl-Straße und Friedrich-Engels-Straße. Das gesamte Gelände ist 33000 Quadratmeter groß.

Die Stadt Rathenow wird nach dem Votum des Bürgerentscheids und dem Beschluss der Stadtverordneten das Rathausgrundstück in der Berliner Straße 15 erwerben. Das Grundstück ist knapp 5000 Quadratmeter groß.

Die Firma „SMV Projektsteuerung“ beabsichtigt, die verbleibende, rund 28000 Quadratmeter große Fläche, zu erwerben und sie zu einem innerstädtischen Quartier mit Handels und Gewerbeeinheiten sowie Wohnungen zu entwickeln.

Von Markus Kniebeler

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