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Rathenow: Ufer-Rundweg bleibt unvollendet

Geld wird für Brauerei-Umbau verwendet Rathenow: Ufer-Rundweg bleibt unvollendet

Die Pläne der Stadt Rathenow, den Uferweg am Stadtkanal noch in diesem Jahr zu einem echten Rundweg zu machen, müssen zu den Akten gelegt werden. Das für die Vollendung der Promenade vorgesehene Geld wird umgeschichtet, um die Voruntersuchungen für den Umbau der alten Brauerei zum Rathaussitz zu finanzieren.

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Die Brücke über diesen Stichkanal wird vorerst nicht gebaut.

Quelle: M. Kniebeler

Rathenow. Eigentlich sollte die Promenade, die am nördlichen Ufer des Stadtkanals vorbeiführt, noch in diesem Jahre zu einem echten Rundweg vollendet werden. Und zwar durch den Bau einer Brücke. Mit dieser wäre der Stichkanal in Höhe der Kleinen Waldemarstraße überspannt und damit die letzte Lücke in dem Rundweg geschlossen worden. Doch es kommt anders. Weil kurzfristig Geld benötigt wird, um den Umbau der alten Brauerei zum Verwaltungssitz vorzubereiten, wird der Brückenbau verschoben. Die Stadtverordneten stimmten dieser Umschichtung von Finanzen – es handelt sich um 240.000 Euro – mit großer Mehrheit zu.

Der Haken: das liebe Geld

Die Entscheidung musste schnell gefällt werden, weil die Zeit drängt. Der Umbau des Rathauses zum Rathenower Verwaltungssitz muss bis zum 1. Januar 2018 erledigt sein. Voruntersuchungen und Vorplanungen sollen in diesem Sommer erfolgen, deshalb die Umschichtung des Geldes. „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“, heißt es aus der Verwaltung auf die Frage, wie es mit dem Rundweg weitergeht. Sobald die finanzielle Lage es erlaube, werde das Vorhaben vollendet.

Pläne liegen in der Schublade

Die Pläne für die Brücke und das letzte rund 130 Meter lange Wegstück, das vom besagten Stichkanal bis zur vorhandenen Promenade unterhalb des Rewe-Parkplatzes führt, sind bereits fertig. Das letzte Wegstück soll, wie die bereits fertig gestellte Promenade zwischen der Rhinower Straße und dem Stichkanal, nah am Ufer vorbeiführen. Es wird eine wassergebundene Oberfläche geben und drei Sitzbänke mit Blick aufs Wasser. Die Brücke selbst wird rund zwölf Meter lang und 2,50 Meter breit. Sie wird vorgefertigt und soll als Ganzes auf die Widerlager gelegt werden. Ein bisschen kompliziert wird die Installation, weil zur Gründung des Bauwerks Bohrpfähle bis zu 15 Meter tief in den schwammigen Grund getrieben werden müssen, um den Lagern die nötige Stabilität zu geben.

Die Promenade am Nordufer des Stadtkanals war im Dezember des vergangenen Jahres der Öffentlichkeit übergeben worden. Anfang September hatten die Bauarbeiten an dem 330 Meter langen Weg begonnen, der an der Rhinower Straße beginnt, über das Grundstück der ehemaligen PGH Elektronik verläuft, nach rund 80 Metern abknickt und unmittelbar ans Ufer des Stadtkanals führt. An diesem geht es dicht entlang bis zum Stichkanal auf Höhe der Kleinen Waldemarstraße. Sobald die Brücke über selbigen steht und die fehlenden 130 Meter Weg gebaut sind, können Flaneure den Stadtkanal zwischen Schleusenbrücke und Jederitzer Brücke komplett umrunden.

Von Markus Kniebeler

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