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Rathenow: Wer pflegt künftig den Weinberg?

Nach der Buga Rathenow: Wer pflegt künftig den Weinberg?

Die Frage, wer den Weinberg künftig pflegen soll, ist noch nicht geklärt. Der Vorschlag der Stadt Rathenow, neue Stellen im Betriebshof zu schaffen, fand bei den Stadtverordneten keine Mehrheit. Eine Alternative wäre die Vergabe an eine Firma – oder die Pflege durch ein gemischtes Team aus stadteigenen und fremden Kräften.

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Wege, Wiesen, Beete – auf dem Weinberg hat sich der Pflegeaufwand erhöht.

Quelle: Markus Kniebeler

Rathenow. Der Rathenower Weinberg war im vergangenen Jahr einer der meist besuchten Orte im Havelland. Scharen von Buga-Besuchern erkundeten das Gelände, das in den beiden Jahren zuvor mit einem Millionenbetrag herausgeputzt worden war. Während der Gartenschau kümmerte sich ein vielköpfiges Buga-Team um die Pflege des Geländes. Die Frage, wer diese Aufgabe künftig übernimmt, ist noch nicht abschließend geklärt.

Unbestritten ist, dass sich der Pflegeaufwand im Vergleich zur Zeit vor der Bundesgartenschau erheblich erhöht hat. Was an den neu angelegten Attraktionen liegt, die so geplant wurden, dass sie den Weinberg-Besuchern auch nach der Buga noch Freude bereiten sollen. Der Spielplatz „Echsenland“ etwa ist sauber zu halten und regelmäßig auf seine Sicherheit zu kontrollieren. Die neu entstandenen Bismarckturm-Terrassen, der Senkgarten, die Friedhofsterrassen und das Rhododendrontal werden zwar nicht mehr auf Buga-Niveau gehalten werden können – mit Wechselflor und täglicher Intensivbetreuung – bedürfen aber dennoch einer regelmäßigen Pflege. Und auch die neu angelegten Wege auf dem 16 Hektar großen Areal sind in Ordnung zu halten.

Sperrvermerk durch die Stadtverordneten

Um dies zu leisten, wollte die Stadtverwaltung neue Stellen im Betriebshof schaffen. 170000 Euro pro Jahr waren dafür vorgesehen. Aber die Stadtverordneten versahen diesen Posten im Etat auf ihrer letzten Sitzung des vergangenen Jahres mit einem Sperrvermerk. Es solle, so die Mehrheitsforderung im Parlament, geprüft werden, ob eine Vergabe des Auftrags nicht günstiger sei.

Die Debatte ist noch nicht zu Ende geführt. Rathenows Bauamtsleiter Matthias Remus bringt noch eine Mischvariante ins Spiel. Eine feste Kraft im Betriebshof sei unverzichtbar, so Remus, weil es jemanden geben müsse, der für den Weinberg verantwortlich sei, den Überblick habe und weitere Arbeitskräfte nach Bedarf dirigieren könne. Letztere müssten ja nicht notgedrungen von der Stadt angestellt werden, sondern könnten auch über Fremdaufträge gewonnen werden.

Über diese verschiedenen Varianten soll im Bauausschuss beraten werden. Spätestens bis zum Frühjahr muss eine Lösung gefunden sein. Denn sobald es auf dem Weinberg zu sprießen beginnt, wird sich der Pflegeaufwand schlagartig erhöhen.

Von Markus Kniebeler

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