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Rathenow: Zwei Mitarbeiter für den Weinberg

Konzept für Ex-Buga-Areal Rathenow: Zwei Mitarbeiter für den Weinberg

In der Frage, wer künftig den Rathenower Weinberg pflegen soll, deutet sich eine Lösung an. Die Verwaltung schlägt vor, zwei Mitarbeiter für diese Aufgabe einzustellen. Auf zwei Jahre soll diese Variante befristet sein. Danach will man analysieren, ob eine Verlängerung angebracht ist – oder eine andere Lösung gefunden werden muss.

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Blick vom Bismarckturm auf den Weinberg.

Quelle: Markus Kniebeler

Rathenow, .
In der Frage, wer künftig den Rathenower Weinberg pflegen soll, deutet sich eine Lösung an. Die Verwaltung schlägt vor, zwei Mitarbeiter für diese Aufgabe einzustellen. Auf zwei Jahre soll diese Variante befristet sein. Danach will man analysieren, ob eine Verlängerung angebracht ist – oder eine andere Lösung gefunden werden muss.

Ursprünglich hatte die Stadt geplant, für die Weinberg-Pflege vier neue Stellen zu schaffen. Begründung war der erheblich gestiegende Pflegeaufwand nach der Bundesgartenschau. Im Vorfeld der Buga war das Areal rund um den Bismarckturm runderneuert worden. Der Spielplatz „Echsenland“, die neu entstandenen Bismarckturm-Terrassen, der überarbeitete Senkgarten, die Friedhofsterrassen, das Rhododendrontal und die neu angelegten Wege auf dem 16 Hektar großen Areal begeisterten die Gartenschau-Besucher.

Um zu verhindern, dass die entstandenen Werte verfallen, muss Personal eingesetzt werden. Das sehen auch die Rathenower Stadtverordneten so. Allerdings hielten sie die Schaffung von vier neuen Stellen im Betriebshof – Kosten 170 000 Euro pro Jahr – für übertrieben und forderten die Verwaltung im Dezember des vergangenen Jahres auf, eine günstigere Alternative vorzulegen.

Das ist nun geschehen. Der Vorschlag, der den Mitgliedern des Rathenower Bauausschusses am Montag präsentiert werden soll, schlägt mit 100000 Euro zu Buche – für zwei Jahre. Von dem Geld sollen die beiden Mitarbeiter entlohnt werden, außerdem sind davon Strom- und Abwasserkosten zu bestreiten, Materialkosten sowie der Aufwand für die Reinigung der Toilettenanlage am Bismarckturm.

Auch in der Frage, wie mit dem Zaun rund um das Weinberggelände verfahren werden soll, deutet sich eine Entscheidung an. Die Stadt schlägt vor, den Zaun rund um das Buga-Gelände abzubauen. Der ursprüngliche Plan, die Umzäunung stehen zu lassen und die Eingangstore zum Gelände morgens auf- und abends wieder abzuschließen, wird damit nicht weiter verfolgt. Der Aufwand – es müssten der B-Plan geändert, Tore und Drehkreuze installiert und ein Schließdienst organisiert werden – ist nach Auffassung der Verwaltung zu groß. So sah es auch die Buga-Kommission, wo vier von sechs Mitgliedern gegen die Zaunlösung stimmten. Am Montag wird die Sache im Bauausschuss beraten, die Entscheidung treffen die Stadtverordneten am 20. April.

Von Markus Kniebeler

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