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Rathenow kürt besten Nachwuchsoptiker

Havelland Rathenow kürt besten Nachwuchsoptiker

 Patrick Esper aus der rheinland-pfälzischen Stadt Mayen ist 2016 Deutschlands bester Nachwuchsaugenoptiker. Der 19-Jährige gewann den Nachwuchsbundeswettbewerb des Zentralverbandes der Augenoptiker und Optometristen (ZVA). Gastgeber für den Bundeswettbewerb war das Aus - und Weiterbildungszentrum Augenoptik in Rathenow.

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In der Werkstatt des Aus- und Weiterbildungszentrum der Augenoptikerinnung Brandenburg fertigten die Wettbewerbsteilnehmer ihre Brillenfassungen an.
 

Quelle: N. Stein

Rathenow.  Patrick Esper aus der rheinland-pfälzischen Stadt Mayen ist 2016 Deutschlands bester Nachwuchsaugenoptiker. Der 19-Jährige gewann den diesjährigen Nachwuchsbundeswettbewerb des Zentralverbandes der Augenoptiker und Optometristen (ZVA). Gastgeber für den Bundeswettbewerb war das Aus - und Weiterbildungszentrum Augenoptik der Landesinnung Brandenburg im Gewerbegebiet Grünauer Fenn in Rathenow. Für den Leistungsvergleich auf Bundesebene qualifiziert waren die Sieger der Landeswettbewerbe junger Augenoptiker, die 2016 ihre Ausbildung abgeschlossen haben.

Nach Rathenow zum Bundeswettbewerb gekommen waren elf Landesssieger. Die Wettbewerbsjury unter der Leitung von Rainer Hankiewicz, Vorsitzender des ZVA-Berufsbildungsausschusses, stellte ihnen die Aufgabe, eine Brillenfassung zu entwerfen und anzufertigen, die thematisch zum Thema Pokémon passt. Als Anregung gab die Jury den Teilnehmern die Ideen für mögliche Themen mit auf den Weg. Sie könnten sich zum Beispiel auf die Länder beziehen, in denen Pokémon Go gespielt wird, oder Spielszenen darstellen.

Drei Tage Zeit um die Aufgabe zu erfüllen

Zur Inspiration waren den Wettbewerbsunterlagen Beispiele von künstlichen Personen und Grafikfiguren beigefügt, die wie bei einem Computerspiel den Internetnutzern in der virtuellen Welt zugeordnet werden können. Drei Tage hatten die jungen Augenoptiker Zeit für die Umsetzung der Aufgabe mit fachlichen Vorgaben zur Anpassbarkeit der Bügel und Materialstärke. Die Modelle sollten tragbar sein und auf eine Modellkopf passen.

Der Sieger des Bundeswettbewerbs Patrick Esper aus Rheinland-Pfalz

Der Sieger des Bundeswettbewerbs Patrick Esper aus Rheinland-Pfalz

Quelle: N. Stein

Am ersten Tag mussten alle Teilnehmer eine Modellskizze anfertigen und ihre Fassungsidee in Schriftform beschreiben. Zur Anfertigung der Fassung gab ihnen die Jury zwölf Stunden Zeit. So wurde dann auch eifrig Acetat gesägt, gefeilt und gelötet im Aus- und Weiterbildungszentrum, dessen Lehrkräfte Cathleen Fischer und Mike Speck den Wettbewerb als Fachkräfte begleiteten.

Jury tagte drei Stunden

Maria Schorer aus Kassel hatte sich für Smartphone und Stoppschild als gestalterische Elemente ihrer Brillenfassung entschieden, andere Teilnehmer für lustige Figuren. Der spätere Bundessieger wählte als Gestaltungsmotiv eine Fledermaus, deren Flügel die Bügel darstellen. Freitagnachmittag musste alles fertig sein. Anschließend tagte die Jury drei Stunden, bewertete Ideen, das optische Aussehen der Fassungen und die fachliche Ausführung der Aufgabe.

„Die Jury hatte bei weitem keine leichte Aufgabe. Ihre Entscheidung fiel knapp aus“, sagte am Abend Dirk Schäfermeyer von der ZVA-Geschäftsleitung bei einer Feierstunde in der Gaststätte „Am alten Hafen“, bevor er gemeinsam mit dem Leiter der Jury und dem Obermeister der Landesinnung Brandenburg, Gunther Schmidt, die Platzierten und den Bundessieger ehrte. Dirk Schäfermeyer hob die Bedeutung Rathenows als Wiege der optischen Industrie in Deutschland hervor. 800 Jahre Rathenow seien dem Zentralverband gebührender Anlass, den Bundeswettbewerb 2016 in der Stadt von Johann Heinrich August Duncker auszutragen, betonte der Festredner, als er die Wettbewerbsteilnehmer zum Gruppenfoto einlud.

Die Teilnehmer des diesjährigen Nachwuchsbundeswettbewerb des Zentralverbandes der Augenoptiker und Optometristen (ZVA)

Die Teilnehmer des diesjährigen Nachwuchsbundeswettbewerb des Zentralverbandes der Augenoptiker und Optometristen (ZVA).

Quelle: Norbert Stein

Von Norbert Stein

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