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Rathenow wartet auf Marty McFly

Zurück in die Zukunft Rathenow wartet auf Marty McFly

Am Mittwoch werden rund um den Globus Willkommenspartys für Marty McFly gefeiert. Der Zeitreisende aus dem Science-Fiction-Klassiker „Zurück in die Zukunft“ wird am 21. Oktober um exakt 16.29 Uhr erwartet. Wo er herkommt? Aus dem Jahr 1985. Auch in Rathenow bereitet man sich auf McFlys Ankunft vor.

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Michael J. Fox alias Marty McFly schwebt mit einem Hoverboard übers Wasser. So stellten sich die Filmemacher in 1980er Jahren das Jahr 2015 vor.

Quelle: Foto: Archiv

Rathenow. 30 Jahre ist es her, dass Michael J. Fox alias Marty McFly 1985 mit seinem DeLorean und dem Fluxkompensator erst in die Vergangenheit und dann in die Zukunft flog. Millionen Zuschauer verfolgten fasziniert die spektakuläre Reise des sympathischen Helden im Kino, „Zurück in die Zukunft“ wurde zum Kultfilm. Gerade erlebt die Science-Fiction-Trilogie ein phänomenales Revival. Eingefleischte Fans sind in heller Aufregung, denn sie erwarten Marty McFly höchstpersönlich. Laut Drehbuch landet er nämlich am 21. Oktober 2015 – die Zukunft von einst ist nun also Gegenwart.

Für die „Marty McFly Welcome Party“ auf Facebook haben sich mehr als 400.000 Menschen aus aller Welt angemeldet, darunter auch einige Havelländer. Selbst in Rathenow bereiten sich Fans auf den großen Tag vor. Das Haveltorkino lädt zu einem „Zurück in die Zukunft“-Special und zeigt am Mittwochabend alle drei Teile hintereinander. 53 Karten sind bereits vorbestellt, zwei davon hat sich Annett Borchert gesichert und das schon vor vier Wochen. „Die besten Plätze waren da allerdings längst vergeben“, erzählt die 40-Jährige. Sie ist ein eingefleischter Fan der Marty McFly-Trilogie, hat alle Teile auf DVD und kann sämtliche Dialoge mitsprechen. Auch die TV-Ausstrahlungen verpasst Annett Borchert nicht. Ok, Michael J. Fox Poster hängt sie nicht mehr auf, aus diesem Alter ist sie raus, aber an die Zeit denkt sie gern zurück. „Zurück in die Zukunft“ ist ein Teil ihrer Jugend. „Den zweiten Teil habe ich damals im Kino gesehen“, erinnert sie sich.

Kinoleiterin Ines Schulz (l) und Geschäftsführerin Christl Schneewind freuen sich auf den langen Kinoabend

Kinoleiterin Ines Schulz (l.) und Geschäftsführerin Christl Schneewind freuen sich auf den langen Kinoabend.

Quelle: Markus Kniebeler

Am Mittwoch wird sich Annett Borchert mit weiteren Fans und Freunden des Science-Fiction-Abenteuers die volle Packung geben. Alle drei Teile, das sind knapp sechs Stunden vor der Leinwand. Für die Steuerfachangestellte ist das nichts Ungewöhnliches, denn solche „Zurück in die Zukunft“-Marathons hat sie vor dem heimischen Fernseher schon mehrmals veranstaltet. Was an diesen Filmen so faszinierend, ist? „Der Gedanke, wie könnte die Zukunft aussehen, wie wäre es selbst durch die Zeit zu reisen, das fand ich schon damals spannende“, sagt Borchert. Heute kommt ein weiterer interessanter Aspekt hinzu: Der Vergleich der von den Filmemachern ausgedachten Zukunft mit der Realität. Gibt es Parallelen zwischen dem Jahr 2015 aus „Zurück in die Zukunft“ und unserer Gegenwart und was ist anders?

„Smartphones spielen im Film gar keine Rolle, sind aber inzwischen allgegenwärtig“, weiß Borchert. Die Drehbuchautoren hatten auch das große Thema Internet nicht auf dem Schirm. Stattdessen gibt es im Film Hoverboards, eine Weiterentwicklung des Skateboards, mit dem man nicht mehr rollt, sondern schwebt. Und die Autos fahren nicht auf der Straße, sondern fliegen durch die Luft. So weit sind wir dann doch noch nicht. Immerhin hatte der Sportartikelhersteller Nike Anfang des Jahres versprochen, den selbstschnürenden Schuh aus „Zurück in die Zukunft“ auf den Markt zu bringen. Geplantes Datum für die öffentlichkeitswirksame Präsentation des futuristischen Schuhwerks ist natürlich der 21. Oktober 2015. Warten wir also mal ab, was die nahe Zukunft bringt. Wer noch einmal in Erinnerungen schwelgen möchte und mit Marty McFly in die Gegenwart reisen will, begibt sich am Mittwoch, 21. Oktober 2015 ab 18 Uhr in den Kinosessel.

Von Christin Schmidt

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