Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Rathenow „Laut & Bunt“ kurz vor dem Showdown
Lokales Havelland Rathenow „Laut & Bunt“ kurz vor dem Showdown
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:29 05.07.2018
Festivalleiterin und KiJuPa-Mitglied Denise Jäkel freut sich über die Ehrenamtsmedaille des Landkreises für ihr Engagement. Quelle: Christin Schmidt
Rathenow

Es sind anstrengende Tage für Denise Jäkel und ihr Team. Die junge Frau, die seit Ende 2016 das Organisationsteam des Laut & Bunt Festivals leitet, hat zurzeit nur einen Tag im Blick: den 14. Juli. Dann wird im Mühlenhof des Optikparks zum zehnten Mal ein Fest mit Aktionen und Musik für Vielfalt, und Weltoffenheit gefeiert.

Denise Jäkel hofft, dass noch mehr Menschen kommen als in den Jahren zuvor. „In jedem Fall wollen wir die 1000er-Marke knacken“, so die selbstbewusste Festivalleiterin.

Nach eineinhalb Jahren an der Spitze des Teams lässt sie sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Dass eine Band nun kurz vorher abgesagt hat und noch immer die Förderzusage einer Stiftung fehlt, ist zwar ärgerlich, aber kein Grund zur Panik.

Statt die Flinte ins Korn zu schmeißen, sucht das Team nach Lösungen und findet diese auch. Unter anderem hat die Partnerschaft für Demokratie Westhavelland und Nauen auf Nachfrage kurzerhand die Fördersumme erhöht, um das finanzielle Defizit auszugleichen.

Zum zehnten Geburtstag gibt es ein Festival-Shirt

Unterstützung hat das Team auch von hiesigen Unternehmern bekommen, die Stadt Rathenow und der Landkreis Havelland haben ebenfalls etwas dazugegeben. Die frühere Festivalleiterin Maria Beyer hat sogar 250 Euro aus eigener Tasche auf das „Laut & Bunt“-Konto überwiesen.

Zum zehnten Geburtstag des Festivals soll den Gästen viel geboten werden. Unter anderem wird es zum ersten Mal „Laut & Bunt“ T-Shirts geben. In einer limitierten Auflage von 200 Stück sollen diese ausschließlich auf dem Festival verkauft werden. Wer eins möchte, muss also am 14. Juli dabei sein.

„Wenn die Shirts so gut ankommen, wie wir uns das vorstellen, wird es im nächsten Jahr mehr geben. Aber diese allerersten gibt es natürlich nur ein einziges Mal“, betont Denise Jäkel.

Rathenow feiert laut und bunt im Optikpark: Ein Bild aus dem vergangenen Jahr mit der Band Launce Quelle: Uwe Hoffmann

Die Kreissportjugend Havelland und die Stinknormalen Superhelden bereichern den Tag mit Aktionen. Die Musikbrauerei lädt zur Aftershow-Party und die Berliner Band Dead Phoenix versprecht Nackenschmerzen vom Kopfschütteln vor der Bühne.

Vereine und Organisationen, die die Gelegenheit nutzen wollen, um sich während des Festivals der Jugend mit ihren Angeboten zu präsentieren, sollten sich so schnell wie möglich beim Organisationsteam melden. Telefon: 0162/3054116 oder E-Mail an: lautundbunt.rathenow@gmail.com.

Gesucht werden auch noch Graffiti-Künstler, die sich während des Festivals gemeinsam mit den Besuchern zum Thema „Weltoffenheit“ kreativ austoben. Dosen, Wände und was man sonst noch braucht, wird vor Ort bereitgestellt.

Das „Laut & Bunt“- Team wählt im Anschluss gemeinsam mit der Leitung des Optikpark die tollsten Wände aus. Die sollen dann nach dem Festival noch einen ganzen Monat lang im Optikpark als Galerie stehen bleiben. Ein schöner Ansporn also, sich mit der Spraydose am 14. Juli ins Zeug zu legen.

Um möglichst viele Menschen am 14. Juli ab 16 Uhr auf das Festivalgelände und vor die Bühne zu locken, verteilen zahlreiche Helfer derzeit knapp 100 Plakate und 3000 Flyer. Das komplette Programm gibt es zudem online auf: www.laut-und-bunt.de

Von Christin Schmidt

Ute Arndt, Lehrerin mit Leidenschaft, geht nach 38 erfüllten Berufsjahren in den Ruhestand. Zum Abschied macht die 60-Jährige ihrer Stadt ein Versprechen.

05.07.2018

Das Krokodil, das im Optikpark aufgestellt ist, kennt jeder. Aber wie viele Tierskulpturen gibt es insgesamt im Optikpark Rathenow? Wer richtig zählt, kann tolle Preise gewinnen.

05.07.2018

Die Rathenower Stadtverordneten haben den Weg frei gemacht für die Videoüberwachung des Märkischen Platzes. Nach intensiver Debatte stimmten am Mittwoch 17 von 24 Abgeordneten für den Antrag der CDU-Fraktion.

04.07.2018