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Rathenow 350 Aktive beim Kreisseniorensportfest
Lokales Havelland Rathenow 350 Aktive beim Kreisseniorensportfest
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16:29 05.09.2018
Schon beim Aufwärmen standen der Spaß und das gemeinsame Erleben im Vordergrund. Quelle: Markus Kniebeler
Rathenow

Wenn man am Mittwochnachmittag nach dem Ort im Havelland mit der höchsten körperlichen Aktivität gesucht hätte – man wäre auf der Sportanlage am Rathenower Schwedendamm gelandet. Rund 350 Menschen aus allen Ecken des Kreises hatten sich zum 8. Kreisseniorensportfest angemeldet – und fast alle waren erschienen. Bei angenehmen Temperaturen versuchten sie sich in über 25 Disziplinen.

Auf der Sportanlage am Rathenower Schwedendamm haben am Mittwochnachmittag 350 Senioren ihre Kräfte in mehr als 20 Disziplinen gemessen. Der Spaß stand bei dem Kreisseniorensportfest an erster Stelle.

Neben klassischen Sportarten wie Sprint, Weitsprung und Kugelstoßen hatte sich der Kreissportbund, der das Fest in enger Zusammenarbeit mit dem Sozialamt des Kreises organisiert hatte, eine Menge an ausgefallenen Aktivitäten einfallen lassen. Boule, Nordic Walking, Leitergolf, Lasergewehrschießen und anderes standen auf dem Laufzettel, den jeder Teilnehmer mehr oder weniger ernsthaft abarbeitete. Sogar eine mobile Kegelanlage aus Falkensee war aufgebaut worden, auf der die Aktiven die Kugel rollen ließen.

„Dabeisein ist alles“

Die Teilnehmer hatten sich die Begrüßungsworte von Landrat Roger Lewandowski zu Herzen genommen. Der hatte das Fest mit dem olympischen Motto „Dabeisein ist alles“ eröffnet. Es gehe bei der Veranstaltung nicht darum Rekorde zu erzielen, so Lewandowski. Viel wichtiger sei es, etwas gemeinsam zu tun, Freude zu erleben und über die sportliche Betätigung ins Gespräch zu kommen. „Sie sollen heute vor allem Spaß haben“, sagte der Landrat.

Rathenows Bürgermeister Ronald Seeger pflichtete ihm bei. „Dank der tollen Organisation vieler ehrenamtlicher Helfer sind die Voraussetzungen für einen tollen Nachmittag gegeben“, sagte er. Und versprach, bei der nächsten Auflage des Sportfestes im kommenden Jahr nicht im Anzug, sondern im Sportdress aufzulaufen.

Ronald Seeger nimmt von Nadine Haase die Auszeichnung entgegen: Rathenow ist die drittsportlichste Kommune Brandenburgs. Quelle: Markus Kniebeler

Nach dem Bürgermeister ergriff Nadine Haase das Wort. Die Leiterin des Referats Breitensport im brandenburgischen Ministerium für Bildung, Jugend und Sport war nach Rathenow gekommen, um dem Bürgermeister einen Preis zu überreichen. Im Landeswettbewerb um die sportlichste Stadt Brandenburgs hat Rathenow einen ehrenwerten 3. Platz belegt. Das Preisgeld in Höhe von 2000 Euro soll in die weitere Ausstattung des Rideplatzes am Körgraben investiert werden.

Nach den offiziellen Ansprachen widmeten sich die Teilnehmer dem Zweck, zu dem sie an den Schwedendamm gekommen waren. Sie wurden aktiv. Medizinbälle flogen durch die Luft, das Schwungtuch wurde in Wallung gebracht, das Gleichgewicht trainiert. Zwischen den einzelnen Stationen gab es genügend Gelegenheit sich über die Dinge des Lebens auszutauschen. Und wer die Energiespeicher auffüllen wollte, der begab sich an den Grill oder die Kuchentheke.

Lewandowski hatte in seiner Rede seiner Freude über die Tatsache Ausdruck verliehen, dass immer mehr Menschen an dem Sportfest teilnehmen. Bei der ersten Auflage vor acht Jahren hätten sich 100 Senioren angemeldet. Am Mittwoch seien es 350 gewesen. Ein schöner Rekord an einem Tag, an dem die Jagd nach Bestweiten und Bestzeiten eigentlich keine Rolle spielte.

Von Markus Kniebeler

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