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Rathenow Anträge zum Offizierscasino
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16:37 09.10.2018
Noch steht es: Läuft alles nach Plan, soll das Offizierscasino so bald wie möglich abgerissen werden. Quelle: Markus Kniebeler
Rathenow

Ohne Anträge geht in der deutschen Bürokratie nichts. Auch bei der Umsetzung der Lösung für das Offizierscasino-Grundstück stehen Anträge am Anfang der Handlungskette.

Die Kommunale Wohnungsbaugesellschaft Rathenow (KWR), die sich nach dem Willen der Rathenower Stadtverordneten um den Abriss der Immobilie kümmern soll, muss erst einmal rechtlicher Besitzer derselben werden.

Deshalb wurde beim Finanzministerium, das für die Verwaltung der herrenlosen Liegenschaft zuständig ist, ein „Antrag auf Erwerb des Aneignungsrechts“ gestellt. Lässt man die juristischen Spitzfindigkeiten beiseite, wird das Grundstück mit der Immobilie in den KWR-Besitz übergehen, wenn das Ministerium dem Antrag wie zu erwarten zustimmen sollte.

Im Vertrauen darauf, bald Eigentümer des Casinos zu sein, hat die KWR einen weiteren Antrag bei der Unteren Denkmalschutzbehörde auf „Erteilung einer denkmalrechtlichen Genehmigung für den Abriss des Offizierscasinos“ gestellt. Dieser Antrag ist die Grundvoraussetzung für den Plan, dem Stillstand auf dem Grundstück durch Abriss der Ruine ein Ende zu setzen.

Architektenwettbewerb geplant

Weil die Denkmalschützer immer deutlich gemacht haben, dass eine Zustimmung zum Abriss nur erfolge, wenn auf dem Grundstück etwas entstehe, was der stadthistorischen Bedeutung des Areals Rechnung trage, hat die KWR dem Abrissantrag die Willenserklärung der Stadtverordnetenversammlung beigefügt, einen Architektenwettbewerb zu starten. Ziel sei es, der Denkmalschutzbehörde klar zu machen, dass man entschlossen sei, für das Grundstück eine qualitativ hochwertige Lösung zu finden, die der prominenten Lage angemessen ist, sagt Vize-Bürgermeister Hans-Jürgen Lemle.

Sobald das Grundstück an die KWR übertragen ist und die beantragte Abrissgenehmigung vorliegt – beides ist bislang nicht der Fall – sind Lemle zufolge die Voraussetzungen für die Ausschreibung des Wettbewerbs gegeben. Das werde aller Voraussicht nach im kommenden Jahr geschehen. Danach gilt es zu prüfen, ob – und wenn ja wie – die Ergebnisse des Wettbewerbs umgesetzt werden können.

Von Markus Kniebeler

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