Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Rathenow Askania ist verkauft
Lokales Havelland Rathenow Askania ist verkauft
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:54 30.07.2018
Seit Sonntag ist die Zufahrt auf das Askania-Grundstück von der Friedrich-Engels-Straße gesperrt. Quelle: Markus Kniebeler
Rathenow

Das Askania-Areal hinter dem Rathenower Rathaus ist verkauft. Neuer Eigentümer der rund 11 000 Quadratmeter großen Liegenschaft ist die Optikquartier Rathenow GmbH. Diese will die Industriebrache zu einem modernen Stadtviertel mit Wohn-, Gewerbe- und Büroflächen entwickeln. Der Rathenower Christian Wernicke, einer von vier geschäftsführenden Gesellschaftern der Optikquartier Rathenow GmbH, bestätigte auf MAZ-Anfrage, dass der Verkauf der Askania-Liegenschaft notariell beurkundet worden sei.

Allerdings ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur Entwicklung des Geländes noch nicht getan. Um die Pläne zur Errichtung eines neuen Stadtquartiers umsetzen zu können, strebt die Ende des vergangenen Jahres zu diesem Zweck gegründete Optikquartier Rathenow GmbH den Erwerb des Fielmann-Grundstücks an.

Verhandlungen mit Fielmann stocken

Die Verhandlungen über den Kauf des rund 15 000 Quadratmeter großen Areals sind nach Auskunft Wernickes ins Stocken geraten. Er gehe aber davon aus, dass man irgendwann zu einem Abschluss komme, so Wernicke. „In unseren Planungen gehen wir nach wie vor davon aus, das Askania-Fielmann-Gelände als Ganzes zu entwickeln“, sagt Wernicke. Die Chance, ein zentrumsnahes Grundstück dieser Größe aus einem Guss zu entwickeln, bekomme man nicht mehr oft.

Weil von der Fielmann AG bislang keine konkreten Aussagen zur Zukunft ihres Grundstücks getätigt wurden, haben der Rathenower Bürgermeister Ronald Seeger und die Vorsitzenden der in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Fraktionen einen Brief an die Unternehmensführung verfasst. „Wir haben die Fielmann-Verantwortlichen gebeten, deutlich zu machen, wie es mit dem Gelände weitergehen soll“, sagt Seeger. In dem Brief habe man auf die enorme Wichtigkeit des Stadtquartier-Projektes hingewiesen. Mitte August, so die Zusage aus der Fielmann-Zentrale, werde es eine Information geben.

Wildes Parken nicht mehr erlaubt

Auch wenn nach Abschluss des Askania-Kaufvertrages die Bau- und Umbauarbeiten noch in weiter Ferne liegen, sind Auswirkungen bereits spürbar. Die Zufahrt auf das Gelände von der Friedrich-Engels-Straße ist seit Sonntag mit einem Gitter versperrt. Das wilde Parken auf dem Gelände hat damit ein Ende. „Als Eigentümer haben wir die Verkehrssicherungspflicht auf dem Grundstück“, so Wernicke. Deshalb könne man Unbefugten das Betreten und Befahren des Grundstücks nicht mehr erlauben.

Für die 33 Mieter, die in den Askania-Gebäuden Räume und Flächen nutzen, ändert sich nach dem Verkauf vorerst nichts. „Die Verträge behalten ihre Gültigkeit“, sagt Wilfried Löbel, Leiter der Askania-Immobilienverwaltung, der Ansprechpartner in allen Mietangelegenheiten bleibt. Die Zufahrt für Mieter auf das Gelände erfolge, wie bislang, über die Geschwister-Scholl-Straße. An Wochenenden werde das Tor mit einem Zahlenschloss gesichert. Mieter würden den Code erhalten, um ihre Räume auch samstags und sonntags nutzen zu können.

Die Frage, wann der Umbau der Brache zu einem Stadtquartier beginnen könnte, ist schwer zu beobachten. Selbst wenn bald eine Einigung mit der Fielmann AG gelänge, würde es nach Einschätzung Wernickes noch anderthalb bis zwei Jahre dauern, bis die planerischen und baurechtlichen Voraussetzungen für das 30-Millionen-Euro-Vorhaben geschaffen sind.

Von Markus Kniebeler

Rund 1300 Teilnehmer wollten sich am vergangenen Sonnabend den 3-Seen-Lauf nicht entgehen lassen. Sie kamen aus allen Teilen Deutschlands, um dabei zu sein. Motto des Tages: „Bloß kein Stress“!

30.07.2018

Am letzten Juli-Wochenende wird in Semlin Sommerfest gefeiert. Es gab bekannte und neue Programmangebote. Großen Spaß bereitete Groß und Klein am Nachmittag das Neptun-Fest am Seeufer.

29.07.2018

Jeden zweiten Donnerstag treffen sich in der Ladengalerie „Stein40“ in Rathenow Frauen, um ihrem Hobby zu frönen. Sie haben sich einer alten Handarbeitstechnik verschrieben, die im Havelland nahezu exotisch ist.

28.07.2018