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Rathenow Böschungsbrand stoppt Zugverkehr
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16:52 24.08.2018
Einsatzkräfte der Rathenower Feuerwehr bei den Löscharbeiten. Quelle: Fotos: Kay Harzmann
Rathenow

An der Bahnstrecke zwischen Rathenow und Nennhausen ist am Donnerstagabend die Böschung in Brand geraten. Weil das Feuer unmittelbar neben der ICE-Strecke BerlinHannover loderte, ließ die Deutsche Bahn nach Absprache mit dem Einsatzleiter der Feuerwehr den Verkehr ab 18.45 Uhr für rund eine halbe Stunde stoppen.

Ein Böschungsbrand zwischen Rathenow und Nennhausen hat am Donnerstagabend den Zugverkehr auf der Linie Berlin – Hannover erheblich gestört. Einsatzkräfte der Rathenower Feuerwehr waren im Einsatz.

Sowohl der Fernverkehr als auch die Züge der RE 4 waren betroffen. Der Regionalexpress, der um 20.04 Uhr ab Rathenow in Richtung Berlin fährt, wurde ganz gestrichen. Die ICE-Züge mussten nach Auskunft eines Bahnsprechers einen Zwangshalt einlegen. Dadurch kam es zu erheblichen Verspätungen.

Auch ICE-Züge mussten auf der Strecke einen Zwangsstopp einlegen. Quelle: Kay Harzmann

Nach Auskunft von Rathenows Ortswehrführer Oliver Lienig, der den Einsatz leitete, waren die Löscharbeiten kompliziert und kräftezehrend. Die nächste funktionierende Wasserversorgungsstelle sei sieben Kilometer vom Brandort entfernt gewesen. Deshalb hätten die Löschfahrzeuge eine Art Pendelverkehr eingerichtet, um den Löscheinsatz nicht abreißen zu lassen.

Ursache noch ungeklärt

Durch den Brand wurden Lienig zufolge rund 2000 Quadratmeter Böschung und Wald in Mitleidenschaft gezogen. Erst gegen Mitternacht habe man den Einsatz beendet. Die Ursache des Brandes ist noch nicht geklärt. Und wird, weil der Brandort so abgelegen ist, wohl auch schwer zu klären sein.

Auch nachdem die Strecke gegen 19.10 Uhr wieder freigegeben worden war, durften die Züge die Brandstelle nur im geringen Tempo passieren. Bis gegen 21.30 Uhr habe man die Geschwindigkeit auf dem rund 200 Meter langen Abschnitt für alle Züge auf 20 km/h begrenzt, so ein Bahnsprecher. Das sei in Absprache mit der Feuerwehr verfügt worden, um zu verhindern, dass der Fahrtwind das Feuer möglicherweise wieder entfacht. In dieser Zeit habe es zum Teil erhebliche Verspätungen gegeben. Gegen 22 Uhr sei der Verkehr wieder fahrplanmäßig gelaufen.

Die Rathenower Feuerwehr wurde an diesem Tag an ihre Belastungsgrenze geführt. Neben dem Böschungsbrand gab es drei weitere Einsätze: Unfall, Wiesenbrand, Ölspur. Und am Abend wurden sieben Kameraden zum Großbrand nach Treuenbrietzen gerufen.

Von Markus Kniebeler

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