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Rathenow Das sind die Sorgen der MAZ-Leser
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17:38 09.01.2019
Vor dem Altkleidercontainer in der Rathenower Forststraße stapeln sich die Tüten und Säcke mit ausrangierter Kleidung. Quelle: Foto: Christin Schmidt
Rathenow

Schon mehrfach stand Dieter Luftmann bei der SPD in Rathenow vor verschlossener Tür und ärgerte sich, dass er im Büro in der Berliner Straße keinen Ansprechpartner antraf. „Unsere gewählten Volksvertreter sollen für die Probleme und Sorgen der Menschen ein Ohr haben. Wenn sie das nicht leisten können, sollten sie sich nicht wählen lassen“, meint Luftmann.

Weil die SPD derzeit keine Sprechzeiten anbietet, wählt er die Privatnummer des SPD-Ortsvorsitzenden Hartmut Rubach. „Ich weiß, dass er arbeiten muss und rufe ihn deshalb nur ungern an. Aber mir bleibt ja nichts anderes übrig“, so Luftmann. Tatsächlich gibt es auch auf der Internetseite des Ortsvereins keinen Hinweis zu Sprechzeiten. Stattdessen findet man dort die Einladung zur Maifeier 2018.

„Zur Zeit fehlt uns das Personal“, gesteht Hartmut Rubach. Weil alle vor Ort gewählten Mitglieder berufstätig sind, können derzeit keine regelmäßigen Sprechzeiten angeboten werden. Im Frühjahr soll sich das wieder ändern. „Bis dahin stehen wir jederzeit auch telefonisch für Fragen zur Verfügung“, betont Rubach.

Bahnhofshalle verdreckt

Bereits in der vergangenen Woche beschwerte sich Dieter Luftmann über den Zustand des Rathenower Bahnhofsgebäude. „Das ist eine Schaden für dieses Land. Die Bahnhofshalle ist dreckig, vergammelt und in den Ecken liegt Unrat“, empört sich Dieter Luftmann.

Er hatte zum Jahresbeginn den Ticketschalter aufgesucht und wählte anschließend die Nummer des Lesertelefons, um seinen Ärger loszuwerden. „Vor Jahren hat man dort eine Wand verputzt, gestrichen wurde diese bis heute nicht. Wo gibt es denn so was? Das ist einfach peinlich für das Unternehmen Deutsche Bahn“, so der Anrufer.

Daraufhin hatte die MAZ noch am selben Tag die Pressestelle der Deutschen Bahn um eine Stellungnahme gebeten. Eine Woche ist seither vergangen. Eine Antwort liegt bis heute nicht vor. Die MAZ bleibt am Thema dran.

Bürger sorgt sich um die Brunnen der Stadt

„Jede Woche sieht es rund um den Kleidercontainer in der Forststraße schlimm aus. Dort liegen mehr Klamotten vor als im Container“, berichtet Hans-Jürgen Schmidt. Er ist nicht der erste, der sich über dieses Problem beklagt. Bereits am Montag gingen dazu Beschwerden in der Stadtverwaltung ein. „Wir haben das zuständige Unternehmen informiert und darum gebeten, dort für Ordnung zu sorgen“, berichtet Rathenows Bau- und Ordnungsamtsleiter Matthias Remus.

Uwe Richter sorgt sich um den Zustand der Brunnen in Rathenow: „Was nützt es, dass die Feuerwehr mit modernster Technik ausgestattet wird, wenn die Löschwasserbrunnen versiegen.“ Der Brunnen in der Rheinstraße 54 sei schon seit Jahren versandet und nicht mehr nutzbar.

„In den 1960er Jahren gab es hier einen Brand. Dank des Brunnens konnte Schlimmeres verhindert werden. Das wäre heute nicht mehr möglich“, gibt Uwe Richter zu bedenken. Er vermutet, dass es ähnliche Probleme mit anderen Brunnen im Stadtgebiet gibt.

Wie Matthias Remus erklärt, werden alle Brunnen regelmäßig überprüft. Der besagte Brunnen in der Rheinstraße lieferte bei der letzten Überprüfung im Frühjahr 2018 30 Kubikmeter Wasser pro Stunde. „Im Schnitt sollten es zwar 48 Kubikmeter sein, aber in dem Wohngebiet gibt es zusätzlich Hydranten, so dass die Kameraden auch hier löschen können“, versichert Remus.

Von Christin Schmidt

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