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Rathenow Die Mär vom bösen Flüchtling
Lokales Havelland Rathenow Die Mär vom bösen Flüchtling
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19:56 13.03.2019
Peter Meyritz, Leiter der Polizeidirektion West, stellt in einer Pressekonferenz am 13. März 2019 die Kriminalitätsstatistik für das Jahr 2018 vor. Quelle: JACQUELINE STEINER
Havelland

Es ist zwar so, dass Statistiken nicht in jeder Hinsicht aussagekräftig sind. Aber viele Zahlen, die jetzt von der Polizei zu Kriminalermittlungen im Havelland und in Westbrandenburg bekannt gemacht wurden, bestehen den Faktencheck. Die jüngste Kriminalstatistik widerlegt eindrucksvoll die Mär vom bösen Flüchtling, der nur darauf aus ist, zu vergewaltigen, schlagen, drohen, stehlen und betrügen. Der Anteil der Zuwanderer und anderer so genannter Nichtdeutscher an allen Straftaten in der Region lag im vergangenen Jahr unter 30 Prozent. Über 70 Prozent der Tatverdächtigen sind Deutsche. Weil in Rathenow und anderswo im Havelland von interessierter Seite stets behauptet wird, Straftaten seien vor allem oder nur Flüchtlingen zuzuordnen, muss das so deutlich herausgestellt werden. Und noch etwas ist wichtig: Insgesamt ist die Kriminalitätsquote zurückgegangen. Die Gefahr, in Rathenow, Nauen, Falkensee und Umgebung Opfer einer Straftat zu werden, war noch nie so gering. Das sind Hinweise, die den Faktencheck bestehen. Und nur darauf kommt es an.

Lesen Sie dazu unseren Bericht: Polizei: Weniger Straftaten im Jahr 2018.

Von Joachim Wilisch

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