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Rathenow Ferchesarer Straße wieder befahrbar
Lokales Havelland Rathenow Ferchesarer Straße wieder befahrbar
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14:13 07.12.2018
Alfred Mantau (Mitte) überreichte Bodo Steffen (li.) und Frank Schwarz von der Firma Diamant Verkehrsbau ein Präsent. Quelle: Markus Kniebeler
Semlin

Alfred Mantau, Ortsvorsteher von Semlin, ließ sich nicht lumpen. Als am Freitagvormittag die Ferchesarer Straße nach knapp siebenwöchiger Bauzeit freigegeben wurde, da überreichte er den Bauverantwortlichen zum Dank für die zuverlässige und fristgerechte Erledigung der Arbeiten einen Präsentkorb mit deftigen Leckereien aus der Region.

Gegen Mittag rollten die ersten Fahrzeuge wieder über das 870 Meter lange Straßenstück. Und der eine oder andere Autofahrer, der öfter auf der Strecke unterwegs ist, wird etwas vermisst haben: Die lauten Rumpelgeräusche, die vor der Sanierung des Streckenabschnitts die Fahrt über die Pflastersteine begleiteten.

Keine lauten Abrollgeräusche mehr

Noch größer dürfte die Erleichterung bei den Anwohnern sein, die sich durch den Lärm gestört fühlten. Und seit Jahren gefordert hatten, die Straße mit einer Asphaltdecke zu versehen, um die Lärmbelastung zu reduzieren. So ist es nun geschehen: Im Zuge der Arbeiten wurden auf einer Fläche von 5300 Quadratmetern die Pflastersteine entfernt. Aufgebracht wurde eine 16 Zentimeter starke Asphaltschicht, die auf einem Schotterbett ruht.

Der obligatorische Banddurchschnitt zur Freigabe der Straße. Quelle: Markus Kniebeler

So erleichtert der Ortsbürgermeister und die Anwohner sich über den Abschluss der Arbeiten zeigten – unumstritten war die Straßenbaumaßnahme nicht. Im Bauausschuss hatten Gegner des Projekts bemängelt, dass eine intakte und stabile Straße ohne wirkliche Not, sondern aus akustischen Gründen, für viel Geld – die Sanierung kostetet 280.000 Euro – umgebaut werde, während für die Reparatur wirklich maroder Straßen im Stadtgebiet die Mittel fehlten.

Auch Trink- und Abwasserleitungen verlegt

Weiteren Ärger rief die Entscheidung des Bauamtes hervor, wegen fehlenden Geldes den letzten, gut 150 Meter langen Pflasterabschnitt nicht zu asphaltieren. Nach dem Protest von Stadtverordneten änderte die Stadt ihren Plan und bezog auch das genannte Straßenstück in die Sanierung ein.

Bevor die Asphaltdecke gezogen wurde, hatte der Wasser- und Abwasserverband im westlichen Abschnitt der Ferchesarer Straße zügig die Trink- und Abwasserleitungen für die rechts und links entstehenden Wohngebiete verlegt, damit die neue Straße nicht gleich nach Fertigstellung wieder aufgerissen werden muss.

Von Markus Kniebeler

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