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Golze fordert Konzept statt Zaun

Umstrittene Buga-Nachnutzung in Rathenow Golze fordert Konzept statt Zaun

Daniel Golze, Fraktionssprecher der Linken in der Rathenower Stadtverordnetenversammlung (SVV) fordert Bürgermeister Seeger auf, die Diskussion um die umstrittene Buga-Nachnutzung in die richtigen Bahnen zu führen. Golze fordert Gespräche über Konzepte und weniger über Zäune.

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Optikpark-Maskottchen Opti mit dem Optikpark-Geschäftsführer Joachim Muus (rechts).l

Quelle: Markus Kniebeler

Rathenow. Gespräche über Konzepte zur Buga-Nachnutzung statt Pläne über Zäune, die Optikpark und Weinberg trennen – das fordert der Fraktionschef der Linken in der Stadtverordnetenversammlung Rathenow, Daniel Golze. Dabei, so verlangt er, solle die Geschäftsführung des Optikparks einbezogen werden. Zudem sollen an dieser Gesprächsrunde Unternehmer und andere Protagonisten sowie Frende des Optikparks teilnehmen.

Golze reagiert damit auf die jüngsten Berichte in der MAZ und aus MAZ-Online. „Wir haben Grund zur Annahme, dass es derzeit kein Konzept zur Nachnutzung und Bewirtschaftung des Buga--Geländes gibt“, so Golze.. Anstatt schon jetzt gemeinsam mit dem Optikpark die Besucher auf das Jahr 2016 einzustimmen und Vorfreude auf die neue Saison zu verbreiten, werde, so Golze, Unsicherheit und Gleichgültigkeit verbreitet. „Die Optikpark GmbH ist s o gar nicht in der Lage, die kommende Saison ordentlich zu planen“, sagt Golze.

Alle Beteiligten an einen Tisch

Bürgermeister Seeger und alle Beteiligten – auch Unternehmer – sollen, so Golze, Ideen und Konzepte für eine nachhaltige Nutzung von Optikpark und Weinberg zu entwickeln. Gleichzeitig sei mit der Investitioonsbank des Landes ( der Fördermittelgeber für den Weinberg-Ausbau) zu verhandeln, um die Möglichkeiten auszuloten, welche Art der Betreibung für einen gemeinsamen Park möglich ist.

Wenn tatsächlich ein Zaun gezogen werde, wie es von den Planern und Buga-Beauftragtem nun bestätigt wurde, werde das zu einer Schwächung der Optikpark GmbH und letztendlich schlimmstenfalls zur Auflösung der Gesellschaft führen, befürchtet Golze.. „Wenn das gewollt ist, sollten wir schon jetzt diesen Schritt gehen und weitere Investitionen aus den geringen Finanzmitteln der Stadt schnell verhindern.“ Besser sei es aber eine gemeinsame Nutzung von Weinberg und Optikpark mit auskömmlichen aber moderaten und sozial verträglichen Eintrittspreisen vorzubereiten.

Von Joachim Wilisch

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