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Krimi-Dinner: Mord in Rathenow

Inspektor Hinkemüller ermittelte im 9. Fall unter Kleingärtnern Krimi-Dinner: Mord in Rathenow

Sein neunter Fall führt Karl-Heinz Hinkemüller ins Milieu der Kleingärtner. Und ganz im Mittelpunkt der Ermittlungen steht ein Gartenzwerg und sein Geheimnis. „Gartenzwerge morden nicht“, lautet auch der Titel des Krimi-Dinners des Theaters Lichtblick. Gemundet hat es.

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Inspektor Hinkemüller (Stefan Schulz) verhört die Verdächtige Imbissverkäuferin Anita (Nanett Strehmel).

Quelle: Uwe Hoffmann wort+bild

Rathenow. Inspektor Hinkemüller hat schon an Bord eines Schiffes, im Kloster und am Filmset ermittelt. Seinen bereits neunten Fall führt Karl-Heinz Hinkemüller ins Milieu der Kleingärtner. Und ganz im Mittelpunkt der Ermittlungen steht ein Gartenzwerg und sein Geheimnis. „Gartenzwerge morden nicht“, lautet auch der Titel des Krimi-Dinners des Theaters Lichtblick, das am Freitagabend Premiere hatte. Auch die zweite Aufführung im Kulturzentrum am Samstagabend war längst ausverkauft.

„Die Figur des Inspektor Hinkemüller entstand im Jahr 2006. Für das zehnjährige Jubiläum im Herbst 2016 lassen wir uns etwas Besonderes einfallen“, erzählt Darsteller Stefan Schulz, der als Lichtblick-Chef auch die Fälle schreibt. „Wir wollen vor allem unterhalten. Neben dem festen Text improvisieren wir immer viel und beziehen die Gäste ins Spiel ein. Bis zum dritten Gang haben wir es bisher immer geschafft, den Täter zu überführen.“ So sollte es auch dieses Mal sein. Der Blaue Saal war als Gartensparte „Zur Tulpe“ liebevoll geschmückt.

Süßkartoffel-Suppe mit Apfelschaum

Auftritt der Schrebergärtner nach der Süßkartoffel-Suppe mit Apfelschaum. Da gibt es die üblichen Probleme mit den Nachbarn. „Frau Nachbarin, ihre Hecke ist zehn Zentimeter höher als erlaubt“, beschwert sich Manfred (Michael Schleue). Und Sabines 19-jährige Tochter Chantal (Julia Strehmel) befindet sich in ihrer „Protestphase“. Als Ökoaktivistin kämpft sie für „Gärten ohne Gift“.

Tochter Chantal (Julia Strehmel) befindet sich in ihrer „Protestphase“

Tochter Chantal (Julia Strehmel) befindet sich in ihrer „Protestphase“. Als Ökoaktivistin kämpft sie für „Gärten ohne Gift“

Quelle: Uwe Hoffmann

Doch Spießer Manfred vergeht die Nörgelei. Nach Genuss des Litchi-Saftes von Würstchenverkäuferin Anita (Nanett Strehmel) kippt er um und ist mausetot. Der alarmierte Inspektor Hinkemüller findet in seiner Bratwurst einen Zettel mit einer Nachricht: 90 Minuten bleiben ihm, um das Gegengift zu finden, was sich angeblich auch in den original Krakauern befand, die fast jeder der Kleingärtner gegessen hatte.

Zwischen Schweinesteak mit Senfkruste und „Schmelzendem Herz“, dem Schokoladensoufflé als Dessert, bekommt Hinkemüller weitere schriftliche Hinweise, die ihn der Lösung nahebringen. Aber bis dahin bleibt noch viel Zeit für das köstliche Spiel der zehn Darsteller mit Wirrungen und Irrungen – und viel Szenenapplaus. Auch als Hinkemüller in Kleingärtnerin Sabine auf seine Ex-Frau trifft, sie mit einem temperamentvollem Tanz verführen will und dabei zu Hochform aufläuft.

Der Polizist gerät selbst in Lebensgefahr

Die Beute aus einem früheren Raub, die Manfred zufällig fand, wurde ihm zum Verhängnis. Denn nicht nur der damalige Räuber will an die Juwelen ran. Hinkemüllers Polizei-Azubi Gabi (Maria Kusay) spielt auch eine unrühmliche Rolle. So gerät Hinkemüller bei seinem neunten Fall selbst in Lebensgefahr.

Die Schauspieler erhielten viel Applaus. Und auch für die kleinen Gästen war das neunte Krimi-Dinner ein kulinarisches und amüsantes Erlebnis. „Die Witze waren toll und es war sehr spannend“, lobte Jannes aus Wusterwitz. Der Neunjährige war der jüngste Krimi-Dinner-Gast. Zu so einer besonderen Dinner-Veranstaltung hat auch das Küchen- und Servicepersonal alle Hände voll zu tun. Hinter der Bühne war alles bestens vorbereitet. Jedes Rädchen griff ins andere und die Gäste merkten nichts von dem Stress und wurden bestens kulinarisch verwöhnt.

Weitere Aufführungen und der Blick auf das Weihnachtsprogramm

Am 19. und 20. Februar 2016 ermittelt Hinkemüller noch einmal in der Gartensparte „Zur Tulpe“. Karten unter Telefon 03385/519051. Aber schon am 6. Dezember, um 15 Uhr, hat das traditionelle Weihnachtsmärchen von Lichtblick Premiere: „Die kleine Meerjungfrau“ steht in diesem Jahr auf dem Plan. Zwei weitere Vorstellungen am 7. Dezember, 9 und 11 Uhr. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen.

Von Uwe Hoffmann

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