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Rathenow Lutz Friedel stellt aus bei der EU in Brüssel
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02:16 14.09.2015
Lutz Friedel in seinem Atelier. Quelle: Bernd Geske
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Rathenow

Erst die Einweihung des neuen Potsdamer Landtags, dann das Mauermahnmal des Deutschen Bundestages und jetzt das Verbindungsbüro des Bundestages bei der Europäischen Union in Brüssel. Der Maler und Bildhauer Lutz Friedel, der sein Atelier in einem kleinen Ort nicht weit von Rathenow hat, ist derzeit im Umfeld der großen Politik sehr angesagt. Ab Montag, den 14. September, zeigt er bei der EU eine Auswahl seiner Gemälde unter dem Titel „Vorbilder. Gegenbilder“. Die Präsentation knüpft an seine Ausstellung, die er im Herbst 2014 im Mauermahnmal anlässlich des 25. Jahrestages des Mauerfalls zeigte. Lutz Friedel wurde geboren in Leipzig, lebte bis 1984 in der DDR und reiste dann aus in die Bundesrepublik.

Die Bilder, die er in Brüssel zeigt, stammen aus seiner Serie „Ich! Meine Selbstporträts zwischen 1635 und 2003“. Gemalt hat er Politiker, Schauspieler, Modemacher und Künstler, die Geschichte schrieben. Sie taten das manchmal im Guten, manchmal aber auch im Schlechten. Ähnlich angelegt war bereits seine Ausstellung, die er zur Eröffnung des Potsdamer Landtages Anfang des vergangenen Jahres zusammengestellt hatte. Neben positiv beurteilte Persönlichkeiten hatte er auch Verbrecher wie Hitler, Goebbels und Stalin gehängt – was prompt das Missfallen einiger Betrachter erregte. Dass nicht nur gute Menschen zu sehen sein werden, ist schon am Titel „Vorbilder. Gegenbilder“ zu erkennen. Bis zum 29. Februar 2016 ist die Ausstellung in Brüssel zu sehen.

Von Bernd Geske

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