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Rathenow Viele Rathenower Bauprojekte sind noch offen
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00:31 15.11.2015
Die Weinberg-Brücke soll noch in diesem Jahr wieder frei zugänglich sein. Quelle: Markus Kniebeler
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Rathenow/Premnitz

Wann es wieder einen Radweg zwischen Milow und Premnitz gebe, wollte der Mögeliner Gerhard Thierbach am MAZ-Sorgentelefon wissen. Felix Menzel, Bürgermeister im Milower Land dazu: „„Auch wir würden uns wirklich wünschen, dass es dort einen neuen Sicherheitsstreifen für Radfahrer gibt und kämpfen seit einem Jahr mit dem Landesbetrieb Straßenwesen darum.“ In dieser Woche komme man erneut zu Gesprächen zusammen.

Joachim Reich aus Rathenow schlug als alternativen Standort für das Rathaus das leerstehende Gebäude der Dresdner Bank in der Berliner Straße Ecke Mittelstraße vor. „Ein Rathaus gehört in die City und das Haus ist schön anzusehen mit der Klinkerfassade.“ Außerdem scheine der Bau noch gut in Schuss zu sein, es müsse also nicht viel investiert werden. Stadtsprecher Jörg Zietemann stimmte insoweit zu, dass es sich tatsächlich um ein tolles Gebäude im Herzen der Stadt handele – allerdings sei es für die Verwaltung zu klein. Ein weiteres Problem seien fehlende Parkmöglichkeiten sowie die unzureichende Barrierefreiheit.

Der Mögeliner Helmut Schubert wandte sich mit einer Frage zur Rathenower Weinberg-Brücke ans MAZ-Sorgentelefon. Sie solle zum 1. Dezember wieder zugänglich sein – allerdings wundert sich Schubert, dass noch keine Baumaßnahmen eingeleitet wurden. Er vermisse beispielsweise Zäune, die den umliegenden Optikpark schützen. „Ich erinnere mich noch, wie es nach der Laga war – da kamen gleich Leute mit Spaten und haben Blumen ausgegraben.“ Das Gelände rund um die Brücke werde erst am 30. November vom Buga-Zweckverband wieder an die Stadt Rathenow übergeben, erklärt Zietemann. „Dann können wir mit den nötigen Bauarbeiten beginnen - unser Ziel ist aber, noch in diesem Jahr fertig zu werden und die Brücke wieder zu öffnen.“

Anfang des Jahres habe die Stadt eine Aufstellung veröffentlicht, was bis zum Jahresende noch getan werden sollte, erinnert sich Herr Krüger aus Rathenow. Darunter sei die Straße am Karl-Marx-Platz, die saniert werden sollte. Auch sollte der Bahnübergang in Rathenow-Nord eine Fahrradanbindung erhalten. „Stimmt, das sollte gemacht werden“, bestätigt der Stadtsprecher. „Aber wir haben es finanziell einfach nicht mehr reinbekommen.“ Der neue Plan sei nun, im Frühjahr 2016 mit den Arbeiten zu beginnen, sagt Zietemann.

Fritz Zachariat aus Ferchesa kommt zweimal die Woche zum einkaufen nach Rathenow. Wenn er die Eigendorffstraße lang fährt, stößt ihm jedesmal auf, dass es keine Spur für die Linksabbieger gibt – „Als Geradeausfahrer hat man dann immer den Zonk“. Da die Straße zu schmal sei für eine extra Spur, schlug er am MAZ-Sorgentelefon vor, das Linksabbiegen dort ganz zu verbieten. Die Straße sei keine Zufahrt zum Kaufland, entgegnet Jörg Zietemann. Sie sei ferner als Zufahrt für das Wohngebiet in Rathenow-Süd gedacht. „Sperrt man die Straße für Linksabbieger, müssen die Anwohner erhebliche Umwege in Kauf nehmen – das wollen wir vermeiden.“

Von Josephine Mühln

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