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Rathenow Markus Maria Profittlich: „Ich bin Komiker“
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13:44 12.03.2019
Markus Maria Profitlich tritt in Rathenow auf. Quelle: künstler
Rathenow

Nach 2012 und 2015 gastiert der Comedian Markus Maria Profitlich am 14. März im Kulturzentrum Rathenow mit seinem aktuellen Soloprogramm „Schwer verrückt“. Im Interview erklärt er die ersten Details zum Programm.

An wie vielen Tagen im Jahr sind sie zu Auftritten unterwegs? Und wie versuchen Sie das Leben „unterwegs“ mit ihrer Familie in Einklang zu bringen?

Markus Maria Profittlich: Zu meinen Auftritten fahre ich nicht selbst, so dass ich die Fahrt nicht als stressig empfinde. Nervig wird dann aber schon einmal, wenn von hinten einer drängelt und jemand noch schnell überholen muss. Im letzten Jahr hatte ich rund 100 Auftritte. Diese Zahl möchte ich dieses Jahr etwas reduzieren, um mehr Zeit für die Familie zu haben.

Welches Rezept haben Sie für sich selbst gefunden, um in dieser hektischen Zeit mal „runter zu kommen“?

Wir haben seit zweieinhalb Jahren einen Hund. Wenn ich merke, es wird „zu eng“, dann schnappe ich mir den Hund und gehe in den Wald. Oder ich verkrümele mich ins Fernsehzimmer, entspanne – so wie viele andere auch.

Wie stark nutzen Sie digitale Medien und wie schützen Sie sich da vor „Überflutung“?

Meine offizielle Facebookseite wird vom Büro aus gemacht. Privat nutze ich Facebook, Twitter, Instagram nicht. Die Erreichbarkeit über E-Mail, SMS reicht. Bei uns zuhause gibt es strikte Zeiten, wie beim Essen, zu denen das Handy nicht benutzt wird. Daran halten sich auch unsere beiden Töchter. Das regt die direkte Konversation am Tisch sehr an. Das sind auch ganz bewusste Entscheidungen. Online wird man auch mit viel „Mist“ überflutet. Das möchte sich soweit es geht aus meinem Leben und dem meiner Kinder heraushalten.

Was erwartet die Zuschauer im Programm „Schwer verrückt“?

Es geht querbeet um alles, was Einen heute so verrückt macht. Warum haben zum Beispiel 60 Prozent der Deutschen zwei Handys? Um mit dem zweiten ein Selfie zu machen, wie man mit dem anderen gerade ein Selfie macht?! Oder warum rasieren sich Frauen die Augenbrauen, um sie sich danach wieder aufzumalen!?

Welche Lösung bieten Sie im Programm an?

Ich zeige die Dinge nur auf und möchte den Zeigefinger nicht heben. Da gibt es auch genug Politiker die dies tun. Das möchte ich nicht. Aber etwas zum Nachdenken anregen. Ich bin Komiker und kein Kabarettist.

Manche thematisieren immer noch einen Unterschied zwischen dem Humor im Westen und Osten. Sie treten regelmäßig auch in unserer Region auf. Wie sehen Sie das?

Ich unterscheide dies in meinen Programmen nicht. Mit dem Brandenburger Publikum und überhaupt im Osten habe ich bisher immer gute Erfahrungen gemacht. Deshalb bin ich auch viel im Osten unterwegs. Hier sind die Menschen grundsätzlich offener, lassen sich mehr auf das, was auf der Bühne passiert, ein. Dies ist mein Gefühl. Ich freue mich auf den erneuten Auftritt in Rathenow.

Wie entstehen Ihre Programme?

Ich habe seit Jahren ein festes Team mit Linus Höke, den ich schon seit 25 Jahren, noch von der „Wochenshow“, kenne sowie den Regisseur von „Mensch Markus“. Gemeinsam erarbeiten wir die Programme und haben selbst viel Spaß dabei.

Von Uwe Hoffmann

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