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Rathenow Mehr Kontrolle im Stadtzentrum
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15:08 31.08.2018
Auf dem Märkischen Platz soll wieder Ruhe und Ordnung einkehren. Quelle: Christin Schmidt
Rathenow

Mit mehr Präsenz im Zentrum will die Stadt Rathenow das Vandalismus- und Gewaltproblem auf dem Märkischen Platz und in den umliegenden Straßen in den Griff bekommen. Das Sicherheitskonzept, das am Donnerstagabend im Ordnungsausschuss vorgestellt wurde, stieß bei den Abgeordneten auf einhellige Zustimmung.

Im Verlauf des kommenden Jahres sollen dem Konzept zufolge zwei zusätzliche Außendienstmitarbeiter eingestellt werden. Damit erhöht sich die Zahl der im Ordnungsamt beschäftigten Außendienstler auf vier. Dadurch werde es möglich, bei den Touren durch die Stadt in zwei Schichten zu arbeiten, erklärt Matthias Remus, Leiter des Bau- und Ordnungsamtes.

6500 Euro Kosten pro Monat

Rund 6500 Euro muss die Stadt im Monat für diese Aufstockung des Personals zahlen. In den kommenden Jahren soll sich der Aufwand reduzieren. Wenn die beiden Politessen in den Ruhestand gehen, soll es keine Neueinstellung geben. Die Parkraumüberwachung werde dann von den Außendienstlern mitgemacht, so Remus.

Die Hoffnung, dass mehr Präsenz zu einem Rückgang der Vandalismusdelikte führen wird, ist durchaus begründet. Wirtschaftsamtsleiter Alexander Goldmann berichtet, dass eine spürbare Beruhigung der Lage zu verzeichnen sei, seitdem die Außendienstler gemeinsam mit Wachschutzmitarbeitern im Stadtzentrum unterwegs sind.

Zusätzlicher Streetworker

Neben der Streifentätigkeit soll auch der Bereich Straßensozialarbeit verstärkt werden. Der einzigen Rathenower Streetworkerin soll schon bald ein Kollege an die Seite gestellt werden. Die Stelle wurde vom Jugendhilfeausschuss des Kreises an das Diakonische Werk vergeben und soll in Kürze besetzt werden. Die Stadt Rathenow trägt die Hälfte der Kosten.

Weil bei den Umtrieben junger Leute oft Drogen im Spiel sind, wird von der Stadt in enger Kooperation mit den Schulen ein Präventionsprogramm erarbeitet, mit dem Kinder und Jugendliche auf die Gefahr von Alkohol- und Drogenkonsum aufmerksam gemacht werden sollen. Das Programm soll im Herbst anlaufen.

Von Markus Kniebeler

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