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Milow: Kunst- und Bauernmarkt kommt gut an

Muntere Basar-Atmosphäre auf dem historischen Pflaster Milow: Kunst- und Bauernmarkt kommt gut an

Muntere Basar-Athmosphäre auf dem historischen Pflaster des Milower Gutshofes: Zahlreiche Aussteller erfreuten die Besucher des Kunst- und Bauernmarktes mit verschiedenen Obst- und Marmeladen-Angeboten. Darüber hinaus hat man den Gästen einiges geboten.

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Uwe Härtwig bot beim Kunst - und Bauernmarkt in Milow Äpfel feil, die er auf seiner Streuobstwiese geerntet hat.

Quelle: Norbert Stein

Milow. Mehrere Sorten Äpfel und die letzten Herbstpflaumen dieses Jahres pflückte Uwe Härtwig am Samstagvormittag auf seiner Streuobstwiese in Marquede. Zudem sammelte er Walnüsse ein und füllte selbst geschleuderten Bienenhonig in Gläser. Seine Ernte bot Uwe Härtwig am Nachmittag beim Kunst- und Bauernmarkt im Gutskomplex in Milow feil. Mitgebracht hatte er auch eingelegte Radieschen. Aus der roten Flüssigkeit, ein Rezept Härtwigs, in einem großen Glas holte er immer wieder Früchte heraus und ließ die Besucher kosten. „Gewöhnungsbedürftig“ , erklärte er den Besuchern den sauren Geschmack der eingelegten Radieschen. Die Reaktion der Besucher fiel unterschiedlich aus. „Mal etwas anderes, aber gut“, kommentierten einige Besucher, andere wiederum verzog der säuerliche Geschmack die Gesichtsmine.

Apfelquitten mit anderen Früchten kombiniert

Auch an anderen Ständen bekamen die Besucher im Gutskomplex Früchte aus eigener Ernte geboten. Die Vielfalt sorgte für muntere Basar-Atmosphäre auf dem historischen Pflaster. Marlies Gericke hat unter anderem Apfelquitten im Sortiment. Für eine Marmelade kombinierte sie die Apfelquitten mit anderen Früchten. Auch aus Äpfeln der Steuobstwiese zauberte sie feine Dinge und bot sie im Naturparkshop des Nabu-Regionalverbandes Westhavelland feil.

Julina Giese (li) und Lea Bach bemalen Tierfiguren aus Gips mit Farbe

Julina Giese (li.) und Lea Bach bemalen Tierfiguren aus Gips mit Farbe.

Quelle: Norbert Stein

Vor dem Eingang zur Naturpark-Ausstellung im Gutskomplex wurde an Spinnrädern Wolle gesponnen. Viele Besucher schauten den Rathenower Spinnweben bei ihrer Arbeit zu. Ein Zuschauer wollte wissen, ob sich die Wolle von Alpakas für Handspinnräder eignet. „Ja“, antwortete Gisela Bartels von den Rathenower Spinnweben. Sie freute sich, „dass sich viele Besucher für das alte Handwerk interessieren“.

Abiturienten sammeln Geld für ihre Abi-Feier

Julina Giese und ihre Freundin Lea Bach bemalten kleine Tierfiguren aus Gips mit Farbe. Schüler der Grundschule Milow verkauften Kürbissuppe, Quarkbällchen und andere Leckereien. Mit dem Erlös füllten sie ihre Klassenkassen auf. Die Abiturienten vom Jahngymnasium in Rathenow sammelten mit einem Bücherstand Geld für ihre Abi-Feier.

Für Unterhaltung auf dem Kunst- und Bauernmarkt sorgten der Gemischte Chor Rathenow, die Musikschule Rathenow und der Posaunenchor Milow/Premnitz. Modellbauer aus Rathenow ließen eine Modelleisenbahn im Gemeinderaum fahren. Dort konnten Besucher auch eine Ausstellung besichtigen. Sie zeigt Fotos, mit denen sich zehn Einwohner aus dem Milower Land an einem Fotowettbewerb der Gemeinde zur Bundesgartenschau beteiligt haben.

Von Norbert Stein

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