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Rathenow Mobilfunk: Steinecke ist noch nicht zufrieden
Lokales Havelland Rathenow Mobilfunk: Steinecke ist noch nicht zufrieden
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17:22 25.05.2018
Sebastian Steineke (CDU) hakt erneut zu Funklöchern nach. Quelle: CDU
Amt Rhinow/Havelland

Acht der geplanten 32 potenziellen neuen Standorte für Mobilfunk im Land Brandenburg werden in den drei Kreisen Ostprignitz-Ruppin, Prignitz und Havelland entstehen. Funkmasten könnten demnach im Havelland in Paulinenaue, Stechow und Milower Land errichtet werden. Dazu kommen weitere Standorte in den anderen Kreisen. Davon geht der Bundestagsabgeordnete für das nördliche Havelland, Sebastian Steineke (CDU) aus.

Überall Funklöcher

Der Abgeordnete begrüßt grundsätzlich, dass die Landesregierung das Problem nun angeht. „Durch den Funklochmelder der CDU-Landtagsfraktion musste sich die Landesregierung eingestehen, dass es in Brandenburg von Funklöchern nur so wimmelt.“

Es muss mehr getan werden

Die aktuellen Pläne reichen aber nach Ansicht von Steineke nicht aus. 32 neue Standorte sind bezogen auf das ganze Land lediglich ein Tropfen auf dem heißen Stein,“ sagt Steineke, der 2017 im Rahmen seiner Funklochtour unter anderem in Kleßen-Görne auf das Thema aufmerksam machte. „Viele Orte mit akut schlechtem Mobilfunkempfang bleiben auf der Strecke,“ so Steineke. Er fordert die Landesregierung auf, dringend nachzusteuern und richtet seinen Blick auf das bayerische Modell, wo das Land den Problemen mit einem Mobilfunk-Förderprogramm entgegensteuert.

Erfolg im Amt Rhinow

Auch an der jüngsten Erfolgsmeldung aus Kleßen-Görne im Havelland, wo die Telekom demnächst Funkmasten errichten wird, habe das Land keine Aktien. „Hier haben insbesondere die Menschen vor Ort so lange dafür gekämpft, bis es geklappt hat und die Telekom nun baut,“ stellt Steineke klar.

Die brandenburgische Landesregierung will im Zuge von Rahmenvereinbarungen mit den großen Mobilfunkbetreibern bis zu 32 neue Mobilfunkstandorte ausweisen, für die nun geeignete Grundstücke gesucht werden.

Von Joachim Wilisch

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