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Rathenow Mondscheinserenade in Liepe
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02:15 02.09.2015
Der neue Tempel im Gutspark. Quelle: Norbert Stein
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Liepe

Das Programm, das Wetter, die Musik und eine schön hergerichtete Anlage mit zahlreichen Aktionsständen. Alles passte zusammen am Samstag, bei der Mondscheinserenade im Gutspark in Liepe. Den Auftakt für die vom Verein Leben aus der Mitte organisierten und rundum gelungenen Veranstaltung war die Einweihung eines handgeschnitzen hinduistischen Tempels aus Bali.

Der Tempel steht mitten in einem Teich. Dorthin gelangen Besucher über einen Holzsteg. Der Tempel soll den Menschen Besinnlichkeit schenken und Ruhe bieten zum Meditieren, sagte die Vereinsvorsitzende Bärbel Prenzel Hermansen, nachdem eine Trompetenfanfare das Ereignis eröffnet und viele Besucher vor den Teich gelockt hatte. Eleonore Ciupka vom Staatsorchester Rheinische Philharmonie Koblenz spielte Flöte, die Gymnasiastin Linda Roemelt sang „Halleluja“ und spielte dazu Gitarre.

Eleonore Ciupka spielte Flöte. Quelle: Norbert Stein

Weiße Lotosblüten, auf denen Besucher und Gastgeber Wünsche fürs weitere Leben geschrieben hatten, wurden vom Tempel aus auf das Wasser gesetzt. Um den Teich bildeten die Menschen einen großen Kreis zu einer zweiminütigen Meditation. Der Tempel aus Bali solle fortan „Tempel von Liepe“ genannt werden, sagte die Vereinsvorsitzende, bevor sie die Besucher einlud, durch den Gutspark zu spazieren, wo an mehreren Stationen musiziert und gesungen wurde.

Die Kinder konnten Holzscheiben kreativ gestalten, basteln, auf dem Spielplatz toben oder mit Büchsen „telefonieren“. Die Besucher wurden verführt zu kulinarischen Genüssen oder auf Bänken und Stühlen den Abend zu genießen. Ilona Langgemach informierte mit Monika Werner und weiteren Akteuren zum Sternenpark Westhavelland.

Abschluss in der Slawenburg

Gegen 20 Uhr wurde es ruhig im Park. Die Besucher gingen in die Slawenburg, wo sie von Musikern der Philharmonien Koblenz und Lüneburg, der Deutschen Staatsoper Berlin und des Havellandes mit einer Mondscheinseerande in die Nacht begleitet wurden. Profimusiker und begabte Einzeltalente präsentierten ihren Zuhörern ein mehrstündiges abwechslungsreiches Potpourri, von Klassik über Chor- und Sologesang, bis hin zu Jazz und Rap. „Musik verbindet und öffnet Herzen“, sagte Johannes Knickenberg vom Vereinsvorstand. Er führte durch das Programm. Es war, als wollten die Musiker die Sterne vom Himmel holen. Eröffnet und und beendet wurde die Mondscheinserenade vom neu gegründeten Chor des Vereins „Leben aus der Mitte“ mit Melodien von Elton John.

Von Norbert Stein

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