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Night of Music war mehr als ein Lückenfüller

Kneipennacht etwas anders Night of Music war mehr als ein Lückenfüller

Die Organisatoren der Veranstaltungsreihe Kneipen- und Musiknacht Pub a la Pub in Rathenow haben in diesem Jahr eine Pause eingelegt. Deshalb sind die Inhaber von sieben Gaststätten eingesprungen und haben eine Night of Music aufgelegt, die aber kein Gegenentwurf zur Musiknacht sein soll. Die Besucher haben es ihnen gedankt.

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Die Band „Cover le Ri“ aus Tangermünde spielte Charthits am Schwedendamm.

Quelle: Uwe Hoffmann

Rathenow. „Die langjährigen Organisatoren der Musiknacht kündigten an, in diesem Jahr eine Pause einlegen zu wollen“, erzählt Pierre Didrigkeit, Inhaber der Café-Bar PurPur. „Einige Gaststättenbetreiber wollten aber die Tradition nicht unterbrechen und organisierten kurzfristig die Night of Music“. Damit solle keine neue Veranstaltung etabliert werden. Anfängliche Unstimmigkeiten mit den Musiknacht-Initiatoren seien inzwischen ausgeräumt. So beteiligte sich auch das Studio B an der Night of Music. Dort spielte in diesem Jahr erstmals keine Live-Band. Feras el Hakim lud ein zur Karaoke-Sause in der Altstadt. „Bei uns können die Gäste aus rund 90 000 Musiktiteln auswählen“, sagt DJ Bonsai aus Berlin. Ein Bier oder Cocktail vor der Titelwahl half, sich ans Mikro zu trauen.

Live gespielte Musik in sieben Locations

Im Restaurant Zur alten Schmiede setzte der neue Pächter John Schacht (auch Inhaber des Restaurants „Schwedendamm“) in diesem Jahr auf das bewährte Konzept der Mittelaltermusik. Die Gruppe „Ale Wood“ aus dem Westhavelland spielte Mittelalter- und irische Musik. Elektrotechnik-Student Tobias Bär brachte bereits im letzten Jahr als Mitglied der Berliner Mittelalterband „Tanzwut“ richtig Stimmung in die Schmiede. „Ale Wood“ haben 2014 ihre erste eigene CD eingespielt. Mit irischer Musik brachte auch Hank Hulzinger aus Eberswalde Stimmung in den Irish Pub im Waldschloss, der sich kurzentschlossen erstmals an der Musiknacht beteiligte.

Musik war Trumpf

Musik war Trumpf.

Quelle: Uwe Hoffmann

Die Live-Musik in den sieben Locations war wieder vielseitig. Rock- und Pop-Cover der letzten Jahrzehnte und der aktuellen Charts gab es mit „Creme & Fresh“ im PupPur, „Freebird“ (beide aus Berlin) im Harlekin und „Cover le Ri“ aus Tangermünde am Havelrestaurant Schwedendamm. Das American Monster blieb sich musikalisch treu und lud mit „Skinny Teens“ eine Band aus dem hessischen Langen ein. Viele der Gäste tanzten in tollen Kleidern aus den 50-er Jahren zum Rock’n’Roll. Auch wenn die Bands generell ihr wechselndes Publikum hatten, waren am Samstag doch weniger Menschen in der Stadt unterwegs als in den Musiknächten der bisherigen Jahre. Aber die Gäste, die man antraf, hatten ihren Spaß an der Night of Music. So auch Sandra Homann aus Rathenow. Zusammen mit anderen Mädchen feierte die 29-Jährige ihren Junggesellinnenabschied. Am 5. September heiratet sie ihren Konny Schiller, mit dem sie schon 13 Jahre zusammen ist.

Benefizkonzert zu Gunsten der „Kinderstadt“

Noch bis weit nach Mitternacht füllte sich die Tanzfläche in der Musikbrauerei, die dafür aus der Sommerpause „geweckt“ wurde. Der Busshuttle brachte die Gäste zur Aftershowparty mit DJ KP aus Gransee. Nach Countrysongs mit „Whiskey & Soda Light“ aus Berlin in der Casa CaBarNa im Launepark feierten die Gäste mit Rock’n’Roll der 50/60-er Jahre mit „Die Schimmler“ ihre eigene Aftershowparty. Aus New York direkt in die „Kinderstadt“: Am frühen Abend überraschten „Die Schimmler“ die Kinder, die zum Abschluss der Partywoche zur Übernachtungsparty gemeinsam zelteten, mit vier Titeln - akustisch am Lagerfeuer gespielt. Zum zweijährigen Bestehen der Band spielten sie mit einem Benefizkonzert eine Spende in Höhe von 205 Euro zugunsten der Kinderstadt ein.

Britta Mau und Monika Novatschek von der Vivax-Marketing-Agentur entwickelten gemeinsam mit dem damaligen Musikbrauerei-Betreiber Feras el Hakim im Jahr 2002 die Idee zur „Kneipen- und Musiknacht Pub á la Pub“ in Rathenow, an der sich jährlich jeweils zirka zehn Locations beteiligten. Mit dem Streichen der Bezeichnung „Kneipen-“ im Namen wollten die Organisatoren bereits im letzten Jahr den Fokus stärker auf die Musik lenken. Und im nächsten Jahr wird es wohl wieder die „Musiknacht Pub á la Pub“ geben.

Von Uwe Hoffmann

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