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Optikpark-Mitarbeiter hängen noch in der Luft
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Personalfragen Optikpark-Mitarbeiter hängen noch in der Luft

Werden die Angestellten 2015 vom Guga-Zweckverband beschäftigt? Diese Frage beschäftigt alle. Auch Hans-Jürgen Lünser, Aufsichtsratsvorsitzender der Optikpark GmbH. Der größte Teil der Mitarbeiter wird über Arbeitsförderprogramme mit Unterstützung des Landkreises Havelland und des Jobcenters beschäftigt.

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Erhard Skupch, Geschäftsführer des Buga-Zweckverbandes.

Quelle: Joachim Wilisch

Rathenow. Seit Monaten verhandeln die Rathenower Stadtverwaltung, die Geschäftsführung des Optikparks und der Zweckverband Bundesgartenschau Havelregion darüber, welche Leistungen des Optikparks der Buga-Zweckverband im Jahr 2015 in Anspruch nimmt. Das Thema ist trocken aber wichtig. Zuletzt hatte es Hans-Jürgen Lünser, Aufsichtsratsvorsitzender der Optikpark GmbH bei einer öffentlichen Buga-Präsentation im Spätherbst vergangenen Jahres auf den Punkt gebracht. "Die Mitarbeiter im Optikpark brauchen Sicherheit, was aus ihnen wird", hatte Lünser gesagt.

Der größte Teil wird über Arbeitsförderprogramme mit Unterstützung des Landkreises Havelland und des Jobcenters beschäftigt. Elfie Balzer, Geschäftsführerin im Optikpark und für Personalbelange zuständig hat dabei vor allem das Jahr 2016 im Auge: "Dann müssen wir in der Buga-Nachnutzung eine Optikpark-Saison anbieten. Das geht nur, wenn hier auch genügend Arbeitskräfte zur Verfügung stehen." Anträge beim Jobcenter müssen aber rechtzeitig gestellt werden. Zwei Vorschläge gab es, die dem Buga-Zweckverband unterbreitet wurden. Abgelehnt ist diese Variante: Die Optikpark GmbH richtet als Auftragnehmer des Zweckverbandes die Buga in Rathenow nach Vorgaben des Zweckverbandes aus. Der Zweckverband hätte der Optikpark GmbH eine bestimmte Summe zur Verfügung gestellt, die Optikpark GmbH wäre eine Art Franchise-Nehmer des Buga-Zweckverbandes gewesen.

Nun wird dieser Weg angestrebt: Der Buga-Zweckverband teilt der Optikpark GmbH mit, wie viele Mitarbeiter und andere Leistungen man benötigt. Diese werden zur Verfügung gestellt. Dazu sollte der Buga-Zweckverband ein schriftliches Leistungsverzeichnis anfertigen. "Dann wissen wir, was der Zweckverband braucht und können außerdem entsprechend für die Zukunft planen", sagt Joachim Muus, der zusammen mit Elfie Balzer die Optikpark-Geschäfte führt.

Seit etwa vier Wochen sei das Verzeichnis überfällig, hieß es jetzt. Demnächst treffen sich die Bürgermeister der Buga-Standorte zum Gespräch. Die Geschäftsführer der Optikpark GmbH hoffen, dass Ronald Seeger, der gerade aus dem Urlaub zurückgekommen ist, das Thema dann erneut vorträgt.

Von Joachim Wilisch

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