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Rathenow Optikpark: Nächste Saison auf Sparflamme
Lokales Havelland Rathenow Optikpark: Nächste Saison auf Sparflamme
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15:03 04.11.2013
Die Optikpark-Maskottchen Opti, Havi und Flori wollen auch nach der Buga-Saison 2015 mit dem Floß auf dem Havelaltarm fahren. Quelle: Optikpark
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Rathenow

Noch bevor sich die Rathenower Stadtverordneten in der vergangenen Woche zur Sondersitzung trafen, bei der das Haushaltssicherungskonzept verabschiedet wurde (MAZ berichtete), stellten die Geschäftsführer des Optikparks Rathenow, Elfie Balzer und Joachim Muus, das Zukunftskonzept dem Aufsichtsrat der Optikpark GmbH vor. Ihr Fazit: „Der Optikpark hat sich längst vom Image der reinen Nachnutzung einer Landesgartenschau emanzipiert.“ Wie berichtet, soll der Optikpark ab dem Jahr 2016 mit 450 000 Euro auskommen. Gespart wird aber bereits in den beiden kommenden Jahren. Für das Jahr 2014 ist, so Balzer und Muus in ihrem Bericht vor dem Aufsichtsrat, eine „Sparflammensaison“ geplant. Im Jahr 2015 ist der Buga-Zweckverband verantwortlich.

Joachim Muus lädt die Verantwortlichen dazu ein, ab dem Jahr 2016 das zu tun, weshalb die Bundesgartenschau 2015 in die Havelregion geholt wurde. „Wir müssen die Lorbeeren der Buga ernten.“ Die Landesregierung hatte sich im Jahr 2007 nach langer Diskussion nur deshalb zur Bundesgartenschau in der Havelregion bekannt, weil auf diesem Weg das Tourismuspotenzial für die Zukunft besser genutzt werden kann.

Zum Jahr 2014. Die Dauerkarte wird zur „Kulturkarte Optikpark“. Will heißen: Für 20 Euro kann man alle Veranstaltungen und Ausstellungen im Optikpark besuchen. Bis zur Jahresmitte steht im Optikpark neben dem Mühleninnenhof, dem Zellenspeicher und der Mühle selbst auch noch der nördliche Teil des Parkgeländes zur Verfügung. Die Grenze wird einige Meter hinter dem „Weißen Café“ gezogen. Offen bleiben die Spielplätze, die Strandpromenade, der Rhododendronhain und der Stadtplatz mit Floßanleger. Einzelkarten kosten für Erwachsene im kommenden Jahr zwei Euro. Die Teilnehmer an Veranstaltungen des Grünen Klassenzimmers, das im Jahr 2014 das Generalthema „Die Havel“ behandelt, zahlen einen Euro pro Veranstaltung. „Es wird auf jeden Fall ein Programm geben, in das auch bestimmte Formate der vergangenen Jahre integriert sind“, so Muus.

Ab dem Jahr 2016 werden die Eintrittspreise verändert. Die Einzelkarte wird teurer, auch die Dauerkarte soll mehr kosten. „Dafür gibt es nach der Bundesgartenschau aber auch mehr zu sehen“, argumentiert Elfie Balzer. Außerdem werde der Optikpark neue Eintrittskategorien entwickeln. Dazu gehören eine Familienkarte, eine Karte für den Park ohne Bismarckturm und die Optikparkkarte „Gold“, die alles abdeckt, was der Park anbietet. Dazu kommen bewährte Kooperationen, die den Inhabern von Optikpark-Dauerkarten den kostenlosen Eintritt in andere Parks garantieren (Schlosspark Oranienburg und weitere).

Der eigenen GmbH verordnen die Geschäftsführer einen strengen Sparkurs. Der Park wird in Eigenregie gepflegt, nicht mehr von Fremdfirmen. Es wird weniger Mitarbeiter im Park geben, bestimmte Etats sollen überprüft werden. Dazu kommen weitere Sparelemente. Auf der Einnahmeseite spielen die Sponsoren eine wichtige Rolle. Insgesamt 120 000 Besucher sollen den Park im Jahr 2016 besuchen. Wenn zur Bundesgartenschau 1,2 Millionen Gäste nach Rathenow kommen, sei das – so Joachim Muus – eine „realistische Größe“.

Übrigens soll es auch im Buga-Jahr eine reine Optikparkveranstaltung geben: Die Mühlenweihnacht am 22. und 23. Dezember 2015. Nach der Buga ist vor der Optikparksaison 2016, denn – so Muus in seinem Bericht vor dem Aufsichtsrat abschließend: „Die Zukunft ist machbar.“

Von Joachim Wilisch

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