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Rathenow Mom GmbH startet gut auf der Opti
Lokales Havelland Rathenow Mom GmbH startet gut auf der Opti
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15:09 27.01.2019
Das gut gelaunte Team der Mom GmbH aus Rathenow gestern auf der Opti in München. Geschäftsführer Mathias Schröder ist der Vierte von rechts. Quelle: Mom GmbH
Rathenow/München

 „Unsere Erwartungen sind voll erfüllt“, mit diesen Worten hat Mathias Schröder, Geschäftsführer der Mom GmbH aus Rathenow, gestern eine erste Bilanz der Opti in München gezogen. Das Unternehmen, das auf die Herstellung von Brillenfassungen aus dem selten verwendeten Metall Titan spezialisiert ist, präsentiert sich seit Freitag mit einem 81 Quadratmeter großen Stand auf der größten deutschen Augenoptikmesse in der bayrischen Metropole.

Seit vielen Jahren schon nimmt die Mom GmbH an der Opti teil. Das Interesse der Aussteller ist stark gewachsen, so dass das Messegelände von sonst vier Hallen auf nunmehr sechs Hallen vergrößert werden musste. Mathias Schröder geht davon aus, dass die Opti derart auf Erfolgskurs ist, dass sie den Messen in Mailand und Paris den Rang ablaufen und zur Nummer 1 in Europa werden wird.

Vom 25. bis 27. Januar findet die Opti in München statt. Das ist die größte deutsche Messe der Augenoptik. Die Mom GmbH aus Rathenow meldet gute Ergebnisse.

„Sehr, sehr gut“ komme in München eine neue App an, berichtet Mathias Schröder, die die Mom GmbH zusammen mit einem jungen Berliner Unternehmen entwickelt hat und auf der Opti erstmals vorstellt. Dieses Programm muss verwendet werden auf einem iPhone oder iPad, weil diese Geräte den erforderlichen 3D-Scanner haben. Mit der App wird der Kopf des Kunden oder der Kundin aufgenommen und in Echtzeit auf einen großen Bildschirm übertragen.

Der Clou daran: Mit dem Instrumentarium des Programms können die Brillenfassungen der Mom GmbH auf den Kopf „gesetzt“ werden. Das funktioniert auch beim Drehen des Kopfes, so dass der Sitz der Brille von allen Seiten betrachtet werden kann.

Messestand der Mom GmbH auf der Opti: Immer gut besucht. Quelle: Mom GmbH

Auf Klick können die Fassungen gewechselt werden. Das Modifizieren von Größen, Farben und anderen Ausführungsvarianten ist ebenso leicht möglich. Für den ersten Auftritt auf der Opti ist die App mit sieben neuen Modellen der „Galaxius“-Serie gefüttert worden. Nach und nach werden die anderen Modelle eingepflegt.

Das Metall Titan ist sehr leicht, elastisch und ruft bei den Trägern keine allergischen Reaktionen hervor. Im Gegenzug ist es aber nicht so leicht zu bearbeiten.

Über 100 Modelle werden gezeigt

Die Mom GmbH zeigt auf der Opti über 100 Modelle seiner „Grafix“-Kollektion. Extra neu für München 2019 entworfen hat das Unternehmen die Produktionslinie „Elements“. Sind die Fassungen mit nur 0,6 Millimetern bislang sehr dünn, wird bei der neuen Linie das Metall mit einer Stärke von 1,2 Millimetern verwendet. Das sieht immer noch filigran aus, eröffnet den Augenoptikern bei der Mom-Kollektion aber neue Möglichkeiten.

Als Hingucker hat sich auf der Opti ein dort ebenfalls erstmals vorgestelltes Mom-Modell heraus gestellt, bei dem die Brillenbügel durch elastische Schlaufen ersetzt werden. Sie lassen sich gut unter einem Helm tragen und können eine Variante für Sportler sein.

Viele Fassungen für Asien

Etwas mehr Besuch habe er sich von Großhändlern und Vertriebsgesellschaften versprochen, hat Mathias Schröder resümiert. Bislang ist die Mom GmbH gut in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertreten. Und sie setzt sehr viele Fassungen in Asien ab.

Für den späteren Sonntagnachmittag hatten sich aber noch Vertriebsgesellschaften aus Finnland, den Niederlanden und Südkorea bei der Mom GmbH angemeldet. Aufgrund bisheriger Informationen geht Mathias Schröder davon aus, dass er für 2019 ein Umsatzwachstum von 20 Prozent planen kann.

Von Bernd Geske

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