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Rathenow Neuer Sportboden für die Havellandhalle
Lokales Havelland Rathenow Neuer Sportboden für die Havellandhalle
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14:57 17.04.2019
Der Boden der Havellandhalle in Rathenow muss ausgetauscht werden. Deshalb wird die Halle gut drei Monate lang geschlossen. Quelle: Markus Kniebeler
Rathenow

Der Sportboden der Havellandhalle muss erneuert werden. Und zwar nicht nur die Oberfläche aus Linoleum, sondern die gesamte Unterkonstruktion aus Holz.

Der Auftrag für die Erneuerung des Bodens wurde in der letzten Hauptausschusssitzung vergeben. Knapp 140.000 Euro sind veranschlagt. Dazu kommen noch Demontage und Abrisskosten, sodass das Sanierungsvorhaben die Stadt am Ende knapp 200.000 Euro kosten wird.

Erneuerung unumgänglich

Eine Alternative zu der Erneuerung des Bodens gibt es nicht. Bislang habe man die größten Probleme mit Ausbesserungsarbeiten zu beheben versucht, sagt Rathenows Bauamtsleiter Matthias Remus. „Aber der Boden ist mittlerweile so mitgenommen, dass ein Austausch unumgänglich ist.“

Das ist kein Wunder. Seit der Einweihung der Havellandhalle vor 19 Jahren steht der Boden unter Dauerbelastung.

Werktags zwischen 7.30 und 16 Uhr wird die Halle von vier Rathenower Schulen genutzt. Nahtlos geht es ab 16 Uhr mit dem Vereinssport weiter. Um 22.30 ist Schluss.

Und am Wochenende finden Meisterschaftsspiele, Wettkämpfe und Turniere in der Halle statt. Dass der Boden bis jetzt gehalten hat, kann durchaus als Beweis für die gute Qualität gewertet werden.

Geräteräume müssen ausgeräumt werden

Auch mit der Neuverlegung wurde eine Firma beauftragt, die sich auf derartige Arbeiten spezialisiert hat. Bevor es mit der Verlegung losgeht, muss die Halle komplett ausgeräumt werden. Das Inventar aus den Geräteräumen wird während der Bauzeit in die Sanitärräume verfrachtet. Um an den Boden heranzukommen, müssen außerdem die Tribünen abgebaut werden.

Deshalb wird die Havellandhalle vom 20. Mai bis zum 31. August komplett geschlossen. Ausnahme ist der 26. Mai. Dann wird aus Anlass der Europa-/Kommunalwahlen in einem der vorderen Übungsräume ein Wahllokal aufgebaut.

Dellen im Hallenbelag – ein Hinweis auf den reparaturbedürftigen Unterboden. Quelle: Markus Kniebeler

Für die Zeit der Schließung hat Katrin Rentmeister, die im Rathaus zuständig ist für das Sachgebiet Sport, einen Ausweichplan erstellt. Wir haben für alle Vereine eine Lösung gefunden, sagt sie. Natürlich seien gewisse Einschränkungen nicht zu vermeiden.

Das größte Problem in den vier Hallen, auf welche man die Vereine verteilt habe, sei der Platz, sagt Rentmeister. Die Havellandhalle sei die mit Abstand größte Halle in der Stadt. Die sei nicht eins zu eins zu ersetzen.

Arbeiten im Sommerhalbjahr

Um die Unannehmlichkeiten für die Nutzer so gering wie möglich zu halten, finden die Arbeiten in der warmen Jahreszeit statt. Dann verlegen die Schulen den Sportunterricht ins Freie. Außerdem beginnen Mitte Juni die Sommerferien. Und auch viele Vereine trainieren jetzt an der frischen Luft.

Die Sportler, die die Halle ganzjährig nutzen – Turner, Tischtennis-, Basketball- und Badmintonspieler – wissen schon seit einiger Zeit, wo ihr Training während der Umbauzeit stattfinden wird.

Übrigens geht in der Halle vor der Schließung noch einmal ein Großereignis über die Bühne. Am 18./19. Mai findet die Judo-Landesmeisterschaft statt – erstmals in Rathenow. Da wird der Boden einem letzten Belastungstest unterzogen.

Von Markus Kniebeler

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