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Rathenow OABB mit guten Ergebnissen von der Opti zurück
Lokales Havelland Rathenow OABB mit guten Ergebnissen von der Opti zurück
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16:24 31.01.2019
Die Firma Ophthalmica hat auf der Opti in München 35 Prozent mehr Kundenkontakte gezählt als im Vorjahr. Geschäftsführer Stefan Lippold (Mitte) im Gespräch. Quelle: Randolph Götze
Rathenow

Ein Drittel mehr Kundenkontakte als im Vorjahr, pausenlos umlagerte Gesprächsbereiche, hier und da ein Vertrag mit einem Marktführer. Es waren mit Arbeit und Ereignissen prall gefüllte drei Tage, die die Firmen und Einrichtungen des Netzwerks Optic-Alliance Brandenburg-Berlin (OABB) auf der Opti in München hinter sich haben. Das Netzwerk, das seinen Sitz in Rathenow hat, ist traditionell mit einem großen Gemeinschaftsstand auf der größten deutschen Augenoptikmesse vertreten.

Firmen und Einrichtungen aus dem Westhavelland waren drei Tage auf der größten deutschen Augenoptikmesse in München.

„Die Opti ist auf Wachstumskurs“, resümiert OABB-Sprecher Randolph Götze. Die Messe, die bislang stets in vier Hallen ausgetragen wurde, sei 2019 erstmals auf sechs Hallen erweitert worden. Zu Beginn sei man ein wenig skeptisch gewesen, weil der 221 Quadratmeter Gemeinschaftsstand nun in einer anderen Halle und in einer anderen Umgebung platziert worden sei. Die Zweifel hätten sich angesichts des großen Besucherandrangs aber schnell zerstreut.

Von der ersten bis zur letzten Minute seien die Vertreter der Rathenower Firma Optotec dicht umlagert worden, berichtet Randolph Götze. Als Großhändler in der augenoptischen Branche sei das Unternehmen mit seinen 3750 Artikeln im Verkaufsprogramm eindeutig als einer der Marktführer in Deutschland zu betrachten. Neben den neu vorgestellten Scheitelbrechwertmessgeräten sei in München das gesamte Angebot von Optotec gefragt gewesen.

Liefervertrag mit Carl Zeiss

Für die Rathenower Firma Obrira sei die Besiegelung eines Liefervertrages mit dem großen Unternehmen Carl Zeiss in Oberkochen das Highlight der Opti gewesen, teilt Randolph Götze mit. Drei Tage lang sei dort verhandelt worden und am letzten Messetag kam es zur Unterzeichnung. Obrira hat in München ein neues Weitwinkelsystem für hochgradig sehschwache Menschen vorgestellt, mit dem sie das Bild von größeren Flachbildfernsehern besser erkennen können.

Über 35 Prozent mehr Kundenkontakte als im auch schon erfolgreichen Vorjahr hat der Rathenower Brillenglasproduzent Ophthalmica berichtet. Erheblich mehr Anfragen aus England, Österreich, Frankreich und Osteuropa habe es gegeben. Dazu konkrete Gespräche mit Geschäftsleuten aus Schweden und der Schweiz.

Ein sehr markanter Stand

Als „einer der markantesten Stände“ auf der ganzen Opti sei von der Messeleitung der Bereich des Premnitzer Unternehmens Poschmann Design bewertet worden, sagt Randoph Götze. 70 intensive Kundengespräche, viele davon mit dem Bau eines kompletten Augenoptikerladens im Blick, sei dort das kurz zusammengefasste Fazit. Das Erfolgsrezept von Poschmann Design seien die aufgebauten Ladenelemente der Gestaltungsrichtungen „Industrie“, „Wald“ und „Strand“ gewesen.

Über 500 Interessierte seien am Sonnabend am Stand der Technischen Hochschule (TH) Brandenburg gezählt worden, berichtet Randolph Götze. Fünf Studierende aus dem dritten Semester des 2016 eröffneten neuen Studiengangs Augenoptik/Optische Gerätetechnik hätten Auskunft gegeben. Viele Besucher hätten es als bemerkenswert angesehen, dass es am Ende dieses Studiums zwei Abschlüsse gibt: Augenoptikermeister und Bachelor of Engineering. Das sei bei den meisten vergleichbaren Bildungseinrichtungen in Deutschland nicht so.

Von Bernd Geske

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