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Rathenow Ärgernis Baustelle Forststraße
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17:03 17.04.2019
Rathenow Baustelle Forststraße Quelle: Christin Schmidt
Rathenow

 Seit Wochen schränken mehrere Baustellen in der Forststraße den Verkehr ein und blockieren Parkplätze. Bereits seit Anfang Februar sind die Seitenbereiche auf der nördlichen Straßenseite eine Dauerbaustelle.

Im Auftrag des Wasser- und Abwasserverbands Rathenow werden hier 850 Meter Trinkwasserleitung verlegt.

Das Vorhaben sorgt bei einigen Bürgern inzwischen für mächtig Frust. „Ich kann von der Forststraße nicht mal mehr in die Paracelsusstraße fahren. Auch der Kreuzungsbereich Goethestraße/Forststraße ist eine Katastrophe“, ärgert sich Dieter Luftmann.

Es geht nicht nur um das Verlegen von Leitungen

Er hat sich bereits bei der Stadtverwaltung beschwert. Warum die Arbeiten so lange andauern, konnte ihm dort allerdings niemand sagen. Stattdessen verwies man an den Wasser- und Abwasserverband.

Dessen Bauleiter für Trink- und Abwasser, Sven Deventer, erklärt, dass es bei dem Vorhaben um weit mehr geht als „nur eine Leitung in der Erde zu verlegen“.

„Derzeit befinden sich die Altleitungen und der neu errichtete Rohrstrang nebst aller Einbauten und Hydranten im Parallelbetrieb. Die größeren Baugruben in den Einmündungsbereichen sind ein notwendiges ,Übel’ um unsere Leitung an die anderen Straßenzüge nach Inbetriebnahme aller Hausanschlüsse zu realisieren und den Altbestand stillzulegen“, erklärt Deventer.

Etwa 50 Hausanschlüsse sind betroffen

Alle Hausanschlüsse bedeutet in diesem Fall etwa 50 Stück – darunter Pflegeheime, betreutes Wohnen, Ärzte, das Krankenhaus und Kitas. „Alle diese Einrichtungen unterliegen seitens der Versorgung einem besonderen Augenmerk für uns als Versorger“, betont der Bauleiter.

Zudem sind fast täglich neue Abstimmungen mit dem ausführenden Betrieb nötig. Dass wenig Mitarbeiter zu sehen sind, hänge damit zusammen, dass die Arbeiten an den Hausanschlüssen in den Kellern stattfinden.

„Trotz allem ist es unser Ziel, so schnell und so sauber wie möglich diese Arbeiten zu beenden. Sven Deventer hofft, dass die Arbeiten bis Ende Mai abgeschlossen sind und sich bis dahin die Baustelle nur noch verkleinert.

Von Christin Schmidt

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