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Rathenow So wird es im Zentrum wieder freundlicher
Lokales Havelland Rathenow So wird es im Zentrum wieder freundlicher
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13:01 13.01.2019
Die Mitglieder des Aktionsbündnisses „Unser Rathenow“ laden zur Lichterkette und Gesprächen auf dem Märkischen Platz ein. Quelle: Foto: Christin Schmidt
Rathenow

Das Aktionsbündnis „Unser Rathenow: Miteinander - Füreinander“ lädt am Freitag, dem 18. Januar alle Bürger zu einer Lichterkette mit erhellender Wirkung auf dem Märkischen Platz ein.

Pünktlich zum Sonnenuntergang um 16.29 Uhr soll unter dem Motto „Vom Dunkel ins Licht“ der Platz, der so oft aufgrund negativer Meldungen in den Schlagzeilen stand, mit Licht und Gesprächen erhellt werden.

Im Mittelpunkt steht dabei ein großer Leuchtballon, dazu soll jeder eine Kerze, ein Feuerzeug oder einfach sein Smartphone mitbringen, um den Platz im wahrsten Sinne des Wortes zu erleuchten.

Wo es in den letzten Monaten zu körperlichen Auseinandersetzungen und Vandalismus kam, sollen Bürger gemeinsam ein positives Zeichen setzen.

Der Bürgermeister ist mit dabei

„Unser Ziel ist es, über die Erfahrungen der vergangenen Monate miteinander zu sprechen, sich auszutauschen über Themen, die die Menschen bewegen und neue Wege für mehr Miteinander in unserer Stadt zu finden. Die Lichterkette soll dieses Miteinander symbolisieren, die Gespräche dienen im zweiten Schritt der praktischen Umsetzung“, erklärt Rathenows Bürgermeister Ronald Seeger.

Er ist Mitglied im Aktionsbündnis und wird die Veranstaltung eröffnen, zu der generationsübergreifend alle Mitbürger, Schulen, Vereine und Initiativen eingeladen sind.

Mit dabei sind auch Mitglieder des Kinder- und Jugendparlaments, das inzwischen fester Bestandteil des Aktionsbündnisses ist.

„Wir beteiligen uns gemeinsam mit dem Seniorenbeirat der Stadt an dieser Veranstaltung und wollen damit zeigen, wie wichtig auch das Miteinander der Generationen für unserer Gesellschaft ist“, betont die KiJuPa-Vorsitzende Frederike Timme.

Hasskommentare werden nicht toleriert

Um miteinander ins Gespräch zu kommen, werden auf dem Platz Stehtische bereitstehen. Dazu bereiten die Organisatoren verschiedene Fragen vor, die die Teilnehmer als Anregung zu einer Diskussion nutzen können.

Das Aktionsbündnis hofft, dass Menschen mit unterschiedlichsten Meinungen und Ansichten zusammenkommen. „Es geht nicht darum, die eigene Meinung zu verstärken, in dem man immer nur mit Gleichgesinnten spricht. Wir wollen die Menschen mit verschiedensten Argumenten in Kontakt bringen“, sagt Bündnissprecherin Ute Arndt.

Die Grenze ziehen die Veranstalter bei Hasskommentaren, Beleidigungen, Verunglimpfungen und persönlichen Angriffen.

„Mit dieser Aktion zum Jahresbeginn rufen wir zu einem sorgsamen Umgang der Menschen in politisch aufgeheizten Zeiten auf. Damit grenzen wir uns einerseits von menschenfeindlichen, rassistischen und diffamierenden Äußerungen in der Öffentlichkeit der Stadt Rathenow ab – dafür darf es hier keinen Platz geben. Andererseits wünschen wir uns, dass die Teilnehmer und Passanten, die sich an diesem Tag auch zufällig treffen, ihre Gedanken in die offene Runde einbringen und daraus ein fairer Dialog entstehen kann“, sagt Ute Arndt.

Und Denise Jäkel vom KiJuPa mahnt: „Wenn wir nicht miteinander reden, reden irgendwann andere für uns.“

Da die Temperaturen sich vermutlich um den Nullpunkt bewegen werden, gibt es für die Teilnehmer kostenlos heiße Getränke. Sollte das Wetter gar nicht mitspielen, werden die Gesprächsrunden ins Foyer des Kulturzentrums verlagert.

Einen Trailer zur Veranstaltung gibt es zu dem im Internet-TV „Mein Brandenburg.

Von Christin Schmidt

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