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Rathenower Buga-Nachnutzung im Fokus

Stadtverordnete besprechen sensibles Thema Rathenower Buga-Nachnutzung im Fokus

Das Thema ist allemal sensibel. Am Donnerstag haben die Rathenower Stadtverordneten neben einigen anderen Themen die Buga-Nachnutzung auf der Tagesordnung. Es geht um die Frage, ob die zurzeit geplante Gestaltung von Weinberg und Optikpark verändert wird.

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Der Rathenower Optikpark

Quelle: Markus Kniebeler

Rathenow. Sollen der Weinberg und der Optikpark für sich abgeschlossene Flächen bleiben?. So ist es für die Zeit nach der Bundesgartenschau geplant. Der Weinberg und die Weinbergbrücke bleiben für jedermann das ganze Jahr über geöffnet, der Optikpark kostet Eintritt.

Das Szenario hat zur Folge, dass Zäune gezogen werden müssen. Wer die Brücke in Richtung Optikpark überquert wird auf dem Weg zwischen dem Rosenhügel (Erdskulptur) und Tennisverein weitergeleitet. Dieser Weg macht einen Linksknick und führt – den Karpfenteich rechterhand und die Tennisplätze links zum Fernrohr und dann zum Ausgang Richtung Schwedendammsportplatz. Der Optikpark wird mit einem Zaun von dem öffentlichen Weg getrennt.

Besucher des Optikparks, die mit dem Floß bis Hellers Loch fahren, gehen an den Farbräumen vorbei zu dem öffentlichen Weg, den sie durch ein Drehkreuz erreichen. Auf der gegenüberliegenden Seite können sie den Optikpark wieder betreten.

Auch der Bürgermeister ist nicht glücklich

Diese Zaunlösung finden auch der Beigeordnete der Stadt, Hans-Jürgen Lemle und Bürgermeister Ronald Seeger (CDU) nicht optimal.. Allerdings sehen sie keine anderen Varianten, mit denen man den Weinberg und den Optikpark ins Verhältnis setzen kann. Die Geschäftsführer des Optikparks hatten vorgeschlagen, Weinberg und Optikpark zu einem großen Park zu vereinen – für den man einen Eintritt entrichten muss.

Die Forderung, die Weinbergbrücke müsse unbedingt öffentlich begehbar bleiben, wäre kein Hinderungsgrund gewesen. Wie berichtet gibt es Szenarien für einen großen Park, die sich auch die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) vorstellen kann.

Wenn die Stadtverordneten von dem Plan, Weinberg und Optikpark zu trennen, abrücken, würde dies allerdings zur Folge haben, dass mit der ILB über das Nachnutzungskonzept neu verhandelt werden müsste. Zudem müsste der Bebauungsplan für den Weinberg geändert werden. Beides wäre auf jeden Fall mit Folgekosten verbunden, hatte Hans-Jürgen Lemle kürzlich bei einer Sondersitzung des Hauptausschusses erklärt.

Weniger Blumen auf dem Weinberg

Die Befürchtung von SPD und Linken in der Rathenower SVV, zwischen Optikpark und Weinberg könne sich ein Konkurrenzverhältnis entwickeln, teilen Seeger und Lemle nicht. Sie betonen, dass nach der Buga die Blumenattraktionen auf dem Weinberg abgebaut werden. Einzige Ausnahme sind der Stein- und der Senkgarten direkt am Bismarckturm. Dazu bleiben die Spielplätze und der Nutzgarten, der in einem Schulgarten umgewandelt wird.

Die Argumente für und gegen die einzelnen Nachnutzungsvarianten dürften noch einmal eine Rolle spielen. Eine Entscheidung müssen die Stadtverordneten nur treffen, wenn sie die Trennlinie zwischen Optikpark und Weinberg aufheben wollen. Die Stadtverordnetenversammlung beginnt am 8. Oktober um 16.15 Uhr.

Von Joachim Wilisch

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